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Würzburg
Würzburger Uni-Kinderklinik: Droht auch hier ein Notstand, Prof. Härtel?
Zu wenig Personal, zu wenig Geld: Bundesweit kämpfen Kinderkliniken mit massiven Engpässen.  Der neue Chef der Uni-Kinderklinik über die Situation in Würzburg.
'Kinder sind keine Fallpauschalen', sagt Prof. Christoph Härtel. Der 48-jährige Mediziner leitet die Kinderklinik der Uniklinik Würzburg.
Foto: Thomas Obermeier | "Kinder sind keine Fallpauschalen", sagt Prof. Christoph Härtel. Der 48-jährige Mediziner leitet die Kinderklinik der Uniklinik Würzburg.
Susanne Schmitt
 |  aktualisiert: 15.07.2024 09:59 Uhr

Betten bleiben teilweise leer, kleine Patientinnen und Patienten müssen abgewiesen werden: Bundesweit prangern Mediziner dramatische Engpässe und Missstände in Kinderkliniken an. Ein Grund ist der Personalmangel – aber auch fehlendes Geld. Denn: "Eine Kinderklinik sollte keine rein nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten beurteilte Einrichtung sein", sagt Prof. Christoph Härtel. Der Kinderarzt ist seit zwei Jahren Direktor der Kinderklinik am Uniklinikum Würzburg. Im Gespräch erklärt er, warum Betten manchmal gesperrt werden müssen, wie belastend der Spagat zwischen Zeitdruck und Zuwendung sein kann - und warum Kinder keine Fallpauschalen sind.

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