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Würzburg
Tafeln erinnern an 90 Opfer der Shoa und die frühere Israelitische Lehrerbildungsanstalt
Gedenken an jüdische Lehrerbildung in Würzburg und an Shoa-Opfer: Ricardo Altieri, Schwester Monika Edinger, Elke Wagner und Matthias Wagner (von links) mit zwei der neuen Erinnerungstafeln auf dem Areal der Erlöserschwestern.
Foto: Silvia Gralla | Gedenken an jüdische Lehrerbildung in Würzburg und an Shoa-Opfer: Ricardo Altieri, Schwester Monika Edinger, Elke Wagner und Matthias Wagner (von links) mit zwei der neuen Erinnerungstafeln auf dem Areal der ...
Patrick Wötzel
 |  aktualisiert: 18.03.2025 02:36 Uhr

90 Stolpersteine hätte es gebraucht, um an die Opfer der Shoa zu erinnern, die vor ihrer Deportation zwangsweise in der ehemaligen Israelitischen Lehrerbildungsanstalt (ILBA) in der Bibrastraße 6 untergebracht waren. "So viele Stolpersteine kann man nirgendwo verlegen", sagt Elke Wagner vom Arbeitskreis Stolpersteine. Deswegen wurde auf ihre Initiative im heutigen Festsaal-Gebäude der Erlöserschwestern ein eigener Erinnerungsort an die Opfer und an die ILBA geschaffen, der am kommenden Montag in Anwesenheit prominenter Gäste offiziell eingeweiht wird.

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