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Schweinfurt
"Dass ich zur Tafel gehe, darf niemand erfahren": Wie Menschen in Schweinfurt damit leben, arm zu sein
Wie ist es, jeden Cent umdrehen zu müssen, nicht zu wissen, wie man über die Runden kommt? Wir haben Menschen gefragt. Alte, Junge. Was sie erzählen, bewegt.
Anstehen für den Einkauf der Woche: Die Zahl der Menschen, die von der Tafel Schweinfurt unterstützt werden, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. 
Foto: Anand Anders | Anstehen für den Einkauf der Woche: Die Zahl der Menschen, die von der Tafel Schweinfurt unterstützt werden, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. 
Katja Beringer
 |  aktualisiert: 20.02.2025 02:41 Uhr

Es ist ein kalter Wintertag im Februar 2025. In der Brombergstraße stehen Menschen Schlange. Die Tafel Schweinfurt öffnet. Anstehen, bis man drankommt. Dann rein in den Laden, der vor allem eines ist: funktional. Kein Wohlfühllicht, keine Musik, kein gemütliches Schlendern durch ein überreiches Angebot. Ehrenamtliche haben kleine Kisten gepackt – mit Gemüse, mit Milch- oder Getreideprodukten. Alles, was da ist. Was die Tafel ausgeben kann, ist das, was der Handel an die Tafel Schweinfurt spendet. Viel kommt aus dem Edeka-Großlager in Gochsheim.

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