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Eußenheim
Aus dem Rampenlicht zur spirituellen Besinnung: Warum Dietholf Schröder wie Philipp Tropf Priester ohne Kirche werden will
Statt der traditionellen kirchlichen Laufbahn wählt der Diakon einen individuellen Weg zum Priestertum. Seine Weihe an Pfingsten sieht er als Beginn von etwas Neuem.
Philipp Tropf (links) wurde 2016 von einem römisch-katholischen Bischof zum Priester geweiht. An Pfingsten findet die Weihe von Dietholf Schröder in Unterbessenbach statt.
Foto: Felix Hüsch | Philipp Tropf (links) wurde 2016 von einem römisch-katholischen Bischof zum Priester geweiht. An Pfingsten findet die Weihe von Dietholf Schröder in Unterbessenbach statt.
Felix Hüsch
 |  aktualisiert: 24.05.2024 02:53 Uhr

Früher hat Dietholf Schröder alles gemacht, was Show und Action war. Heute wirkt der gebürtige Karlstadter lieber im Hintergrund, muss es nicht mehr nach außen tragen. "Viele Menschen und jubelndes Publikum, das hat Dietholf Schröder mal gebraucht", sagt er selbst über sich. Er spricht dabei in der dritten Person, als würde er von einem anderen Menschen erzählen. Dieser "frühere" Mensch war unter anderem Chef des Karlstadter Stadtmarketings, Leiter im Servicebereich eines Coronamasken-Herstellers und im Anzeigengeschäft der Main-Post tätig. "Heute brauche ich das alles nicht mehr", sagt er und wechselt wieder in die Gegenwart. 

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