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Albertshofen
Wasser-Entnahme in Unterfranken: Behörden machen Gärtnern und Gemüsebauern in Albertshofen Auflagen zum Sparen
Wasser in Unterfranken wird knapp, doch die Landwirtschaft braucht immer mehr. Für einen der größten Wasserentnehmer in der Region hat das jetzt gravierende Folgen.
Grundwasser für unterfränkische Blumen: Diese Fläche mit Zierpflanzen wird auch über das Brauchwassersystem des Wasserbeschaffungsverbandes Albertshofen (Lkr. Kitzingen) bewässert.
Foto: Hartmut Hess | Grundwasser für unterfränkische Blumen: Diese Fläche mit Zierpflanzen wird auch über das Brauchwassersystem des Wasserbeschaffungsverbandes Albertshofen (Lkr. Kitzingen) bewässert.
Andreas Brachs
 |  aktualisiert: 08.02.2024 10:40 Uhr

Wasser wird zum raren Gut im trockenen Unterfranken. Da Trockenperioden und heiße Tage häufiger werden, steigt der Bedarf. Das betrifft besonders die Gemüsegärtner mit ihren großen, bewässerungsintensiven Freiflächen, die meist von oben beregnet werden. Einer der größten Wasserentnehmer für die Landwirtschaft in Unterfranken ist der Wasserbeschaffungsverband (WBV) in Albertshofen (Lkr. Kitzingen). Er stellt nicht nur Trinkwasser für die örtliche Bevölkerung zur Verfügung, sondern auch Wasser für die Gartenbetriebe. Bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Grundwasser – also 1,5 Milliarden Liter – darf der Verband dafür jährlich mit seinen Brunnen entnehmen. Doch die Erlaubnis dafür läuft Ende 2023 aus.

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