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München
Können Bayerns Atomkraftwerke doch noch länger laufen?
Die Staatsregierung drängt auf eine Laufzeit-Verlängerung bayerischer Atomkraftwerke, ein Betreiber hält dies technisch für möglich. Warum der Bund den Vorschlag kategorisch ablehnt.
Wird das letzte bayerische Atomkraftwerk Isar 2 bei Landshut Ende 2022 abgeschaltet? Der Betreiber hält einen längeren Betrieb für möglich, doch der Bund sieht ein zu großes Risiko.
Foto: Armin Weigel, dpa | Wird das letzte bayerische Atomkraftwerk Isar 2 bei Landshut Ende 2022 abgeschaltet? Der Betreiber hält einen längeren Betrieb für möglich, doch der Bund sieht ein zu großes Risiko.
Henry Stern       -  Obermeier/ Henry Stern
Henry Stern
 |  aktualisiert: 15.07.2024 09:59 Uhr

Eine Laufzeit-Verlängerung des letzten bayerischen Atomkraftwerks (AKW) Isar 2 wäre aus Sicht des Betreibers Preußen Elektra technisch problemlos möglich: Der Reaktor in der Nähe von Landshut könnte mit den aktuellen Brennstäben bis März 2023 ohne Leistungseinbußen zusätzlichen Strom erzeugen, sagte Kraftwerksleiter Carsten Müller bei einer Expertenanhörung im Landtag. Danach könnte bis Spätsommer 2023 mit alten Brennstäben weiter Strom erzeugt werden. Aktuell ist eine Abschaltung Ende 2022 vorgesehen.

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