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Würzburg
Würzburgs Philharmoniker mit außergewöhnlichem Abokonzert: Rückkehr zur Urkraft von Schuberts "Winterreise"
Hans Zenders Interpretation belebt Schuberts Klassiker und verleiht ihm frische Intensität. Beim Publikum folgte auf anfängliche Überraschung die Begeisterung.
'Fremd bin ich eingezogen': Der Tenor Daniel Behle ist der ideale Interpret für Hans Zenders Neuinterpretation von Schuberts 'Winterreise'.
Foto: Thomas Obermeier | "Fremd bin ich eingezogen": Der Tenor Daniel Behle ist der ideale Interpret für Hans Zenders Neuinterpretation von Schuberts "Winterreise".
Mathias Wiedemann
 |  aktualisiert: 04.03.2025 02:40 Uhr

Für heutige Ohren klingt Franz Schuberts tränenreicher Liedzyklus "Winterreise" in seiner wohligen Melancholie nicht mehr allzu verstörend. Schuberts Freunden, die das Werk 1827 zum ersten Mal hörten, erging es anders: Sie empfanden regelrechte Beklemmung ob der radikal düsteren Stimmung, die sich nicht nur nicht auflöst, sondern im Laufe der 24 Lieder immer verzweifelter wird. 

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