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Schweinfurt
Kinderärzte in Schweinfurter Bereitschaftspraxis werden überrannt: "Ich hatte das Gefühl, es entgleist alles"
Mit dem verschnupften Kind in die Notfall-Bereitschaft am Krankenhaus? Drei Mediziner sagen offen, warum solche Fälle wütend machen - und warum sie eine Gefahr sind.
Die Kinder-Bereitschaftspraxis in Schweinfurt kann den Patientenansturm kaum noch bewältigen: (v.li.) Dr. Arman Behdjati-Lindner, Dr. Anja Hauth und Dr. Markus Helmreich reden Klartext.
Foto: Josef Lamber | Die Kinder-Bereitschaftspraxis in Schweinfurt kann den Patientenansturm kaum noch bewältigen: (v.li.) Dr. Arman Behdjati-Lindner, Dr. Anja Hauth und Dr. Markus Helmreich reden Klartext.
Susanne Schmitt
 |  aktualisiert: 06.07.2024 02:37 Uhr

Im Raum Schweinfurt und im nördlichen Unterfranken fehlt es massiv an Kinderärzten, Tausende Kinder sind unversorgt. Die Folge: Die kinder- und jugendärztliche Bereitschaftspraxis am Schweinfurter Leopoldina-Krankenhaus wird immer häufiger überrannt. 23 Ärztinnen und Ärzte leisten dort im Wechsel Dienst, häufig können sie den Ansturm kaum bewältigen. Drei von ihnen  erklären, wo es hakt, warum es so nicht weitergehen kann – und welchen Appell sie an die Eltern haben.

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