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Werneck
Abkoch-Gebot: Bürger fordern Nachlass bei der Trinkwassergebühr
Zum dritten Mal innerhalb von eineinhalb Jahren müssen die Bürger im südwestlichen Landkreis Schweinfurt das Trinkwasser abkochen. Den Mehraufwand wollen sie nun entschädigt haben.
Suche nach dem Herd der Keime: Im Rohrkeller des Hochwasserbehälters in Hergolshausen wurde eine Wasserprobe entnommen. In einer sterilisierten Flasche kommt sie zur mikrobiologischen Untersuchung ins Labor.
Foto: Anand Anders | Suche nach dem Herd der Keime: Im Rohrkeller des Hochwasserbehälters in Hergolshausen wurde eine Wasserprobe entnommen. In einer sterilisierten Flasche kommt sie zur mikrobiologischen Untersuchung ins Labor.
Irene Spiegel
 |  aktualisiert: 08.02.2024 13:45 Uhr

"Die Leute sind richtig sauer", sagt eine Hergolshäuserin. Sie ist eine von rund 2000 Kunden der RMG, die seit dem 28. Januar das Trinkwasser abkochen müssen. Neun Ortschaften sind betroffen. Neben Hergolshausen sind es alle Haushalte in Werneck, Ettleben, Zeuzleben, Mühlhausen, Theilheim, Eßleben, Waigolshausen und Garstadt. Es ist bereits das dritte Mal innerhalb von eineinhalb Jahren, dass der Wasserversorger, die Rhön-Maintal-Gruppe (RMG), ein Abkochgebot anordnet. Und dieses Mal gilt es nicht nur für zwei Wochen, wie beim ersten und zweiten Mal, sondern vier bis sechs Wochen lang. Ob Zähne putzen, Salat waschen oder Kaffee kochen, selbst für das Spülen des Geschirrs mit der Hand wird empfohlen, das Wasser abzukochen.

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