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Poppenhausen
Keime im Trinkwasser: Letzter Versuch für eine "saubere Lösung ohne Chlor"
Seit über einem Jahr wird das Wasser im Hochbehälter Hergolshausen gechlort, weil immer wieder Keime auftraten. Im Januar wird die Chlorung nun eingestellt. Wie geht es weiter?
Blick in eine der Kammern des Hochbehälters: Weil dort vor über einem Jahr Keime entdeckt wurden, muss das Wasser gechlort werden.
Foto: Anand Anders | Blick in eine der Kammern des Hochbehälters: Weil dort vor über einem Jahr Keime entdeckt wurden, muss das Wasser gechlort werden.
Irene Spiegel
 |  aktualisiert: 09.02.2024 02:20 Uhr

Seit über einem Jahr wird nach der Ursache der coliformen Keime im Wasser des Hochbehälters Hergolshausen gesucht. Über 500 Untersuchungen sind seitdem im gesamten Versorgungsgebiet erfolgt. Bis heute ist die Ursache nicht gefunden, weshalb das Wasser aus Sicherheitsgründen gechlort werden muss. Doch Mitte Januar soll die Chlorung eingestellt werden. Der Wasserversorger, der Zweckverband der Rhön-Maintal-Gruppe (RMG), will einen Versuch wagen, wieder den ursprünglichen Zustand herzustellen: ein natürliches Trinkwasser ohne dauerhaften Einsatz von Chlor. Dazu muss aber wieder ein Abkochgebot erlassen werden. Diesmal allerdings über vier bis sechs Wochen.

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