Marktheidenfeld
Zwischen Aktionismus, Langeweile und Unsicherheit: Eine Notunterkunft ist wie ein "großer Wartebahnhof"
Seit knapp einem Jahr beraten Alexandra Ott und Klaus Oßwald in der Notunterkunft im ehemaligen Krankenhaus in Marktheidenfeld Geflüchtete. "Wer wohnt dort und was macht ihr da eigentlich?", werden sie oft gefragt.

Bereits als 2015 viele Geflüchtete nach Deutschland kamen, haben Alexandra Ott und Klaus Oßwald sich in Sachen Flüchtlingsarbeit engagiert, damals noch für die Caritas. Jetzt sind sie wieder seit einem knappen Jahr in der Notunterkunft im ehemaligen Krankenhaus in Marktheidenfeld im Einsatz. Zweimal pro Woche beraten sie die Bewohnerinnen und Bewohner in behördlichen Fragen, kümmern sich um die Zulassung zu Integrationskursen, Berufsintegrationsklassen oder in Sachen Arbeitserlaubnis. Im Interview erzählen sie, wie sie die Stimmung in der Unterkunft erleben, was sich gegenüber 2015 geändert hat und warum Kontakte zur Bevölkerung fehlen, aber dringend nötig wären.
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