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Würzburg/Gemünden
Nach Großrazzia in Gemünden erschien vor Gericht nur ein befangener Zeuge aus der Ukraine: Er arbeitet wieder dort
Der Prozess in Würzburg offenbart ein Netzwerk illegaler Arbeitsverhältnisse. Die Aussagen eines ukrainischen Zeugen bringen Widersprüche ans Licht.
Im März 2020 kam es zur Durchsuchung durch die Bundespolizei in Gemünden.
Foto: Björn Kohlhepp | Im März 2020 kam es zur Durchsuchung durch die Bundespolizei in Gemünden.
Christian Ammon
 |  aktualisiert: 31.03.2025 06:41 Uhr

Im März 2020 kam es zu einer Großrazzia bei einem metallverarbeitenden Unternehmen in Gemünden. Mehrere Arbeiterunterkünfte sowie eine offenbar nur zum Schein gegründete Leiharbeitsfirma in Lauda-Königshofen waren weitere Ziele der Ermittler. Wegen illegaler Beschäftigung von Mitarbeitern aus der Ukraine und Moldau müssen sich seit diesem Februar fünf Angeklagte, vier Männer und eine Frau im Alter von 38 bis 49 Jahren aus den Landkreisen Main-Spessart und Main-Tauber, vor dem Würzburger Landgericht verantworten. Angeklagt sind 49 Fälle, bei denen Arbeiter aus Moldawien und der Ukraine illegal beschäftigt wurden.

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