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Würzburg
Wie ein Biergarten zur Elektrifizierung Würzburgs beitrug
Kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts begann man auch in Würzburg, Strom zu erzeugen. Dass es dazu kam, hat mit einem geschäftstüchtigen Biergartenbesitzer zu tun.
Hier war es früher gemütlich, weiß Jürgen Dornberger. Er steht vor dem ehemaligen Biergarten, der als erster in der Stadt elektrische Beleuchtung hatte.
Foto: Eva-Maria Bast | Hier war es früher gemütlich, weiß Jürgen Dornberger. Er steht vor dem ehemaligen Biergarten, der als erster in der Stadt elektrische Beleuchtung hatte.
Redaktion
 |  aktualisiert: 03.12.2019 11:24 Uhr

Die beleuchtete Festung und das Käppele. Straßenlaternen, die sich im Main spiegeln: Welchem Würzburger würde nicht das Herz aufgehen angesichts des Lichterglanzes, in dem die Stadt allabendlich erstrahlt? Doch dieses Spektakel funktioniert nur mit einer Errungenschaft, die wir heute als selbstverständlich erachten: Strom. Die erste elektrische Beleuchtung in der Stadt am Main ließ aber weder die Festung noch das Käppele oder die Residenz erstrahlen und auch nicht das Rathaus, sondern: einen Biergarten.

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