Würzburg
Übertriebene Lockdowns zu Beginn der Corona-Pandemie? R-Wert war laut Würzburger Studie niedriger als gedacht
Der R-Wert steht für die Pandemie-Dynamik. Doch er wurde zu hoch angesetzt, zeigt eine Studie der Uni Würzburg. Virologe Carsten Scheller über den Faktor Übersterblichkeit.

Er gibt Auskunft über die Dynamik der Pandemie, deshalb gilt er neben der Sieben-Tage-Inzidenz als wichtigster Hinweis zur Corona-Lage: der sogenannte "R-Wert". Er beschreibt, wie schnell sich die Pandemie ausbreitet. Und er war im Frühjahr 2020 Grundlage für Einschränkungen und Lockdowns. Nun melden Würzburger Wissenschaftler deutliche Zweifel am R-Wert an. In einer Studie kommen Virologen und Bioinformatiker zum Ergebnis, dass der Wert vor allem in der ersten Pandemiephase zu hoch angesetzt war.
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