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Würzburg
"Ich habe selber eine Freundin durch einen Femizid verloren" – Würzburger Aktivistinnen fordern Ende der Gewalt
Femizid: Frauen werden getötet, weil sie Frauen sind. Eine neue Würzburger Ortsgruppe und ein Jurist erklären, warum nicht von Einzelfällen gesprochen werden sollte.
Auch am 8. März wurde in Würzburg gegen Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt demonstriert.
Foto: Patty Varasano | Auch am 8. März wurde in Würzburg gegen Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt demonstriert.
Anna Breitling
 |  aktualisiert: 28.03.2025 02:39 Uhr

Im Dezember 2024 wird wieder eine Frau getötet, diesmal in Gelsenkirchen. Um ihr zu gedenken, rufen bald darauf Würzburgerinnen zu einer Mahnwache auf dem Würzburger Domplatz auf. Der Anlass ist einer von vielen: Im Jahre 2023, wie aus der aktuellsten Statistik des Bundeskriminalamtes hervorgeht, wurde fast täglich in Deutschland eine Frau durch einen Femizid getötet. Femizide sind Tötungen von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts. Damit sind sie die tödliche Form von geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen.

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