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Karlstadt
Nach drei größeren Havarien bei Karlstadt: Wie häufig passieren Schiffsunglücke in Main-Spessart und wer zahlt die Bergung?
15 Jahre ist praktisch nichts passiert, nun gab es gleich drei größere Havarien in der Gegend um Karlstadt. Schäden im sechsstelligen Bereich können auf dem Main schnell entstehen.
Vor dem Schwenkhafen in Karlstadt ist Ende Januar ein Frachter 'quergefallen'. Schiffe des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts halfen am Tag darauf bei der Bergung.
Foto: Lena Kieninger | Vor dem Schwenkhafen in Karlstadt ist Ende Januar ein Frachter "quergefallen". Schiffe des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts halfen am Tag darauf bei der Bergung.
Tabea Goppelt
 |  aktualisiert: 30.03.2025 03:30 Uhr

Im Dezember lag die Nautilia quer auf dem Main bei Karlstadt, im Januar die Atoll. Und dann kollidierte im Februar ein Bagger auf einem Arbeitsschiff mit einem Fußsteg über der Schleuse Himmelstadt. So viele größere Einsätze hatte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Main (WSA) in der Gegend seit Jahren nicht gesehen. Sebastian Roger, Bauingenieur und Fachbereichsleiter Schifffahrt beim WSA, klärt auf, welche Auswirkungen Havarien haben können – und wie teuer das Ganze werden kann. Er sagt: Generell sei Schifffahren mehr wie Skateboardfahren als Autofahren.

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