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Kitzingen
Mit vielen Bildern: Hier platzt gerade der Traum von Kleingärtnern – Schrebergarten-Anlage in Kitzingen wird plattgemacht
Die Stadt lässt am Bahnhof die alte Laubenkolonie abreißen. Letzter Blick zurück auf ein Idyll, verbunden mit Fragen: Was soll hier werden? Und wohin jetzt mit den Hobbygärtnern?
Dem Untergang geweiht: Zwischen all den Trümmern und dem Müll in der Kitzinger Kleingartenkolonie blühen die Schneeglöckchen.
Foto: Eike Lenz | Dem Untergang geweiht: Zwischen all den Trümmern und dem Müll in der Kitzinger Kleingartenkolonie blühen die Schneeglöckchen.
Eike Lenz
 |  aktualisiert: 16.03.2025 02:29 Uhr

Nur einen Steinwurf vom Kitzinger Bahnhof entfernt beginnen die Alpen. Blauer Himmel, grüne Wiesen, hohe Berge – ein pralles Postkartenpanorama, gebannt als Puzzle auf einen großen Pappkarton, der jetzt in der Ecke einer verlassenen Holzhütte liegt. Der Horizont war hier, in der ehemaligen städtischen Kleingartenanlage, schon immer ziemlich begrenzt: Statt auf die Alpen blickte man auf den Bahndamm, das Fernweh hielt sich in Grenzen, und doch kam sich mancher wie im Paradies vor. Eine Oase, an der man im Frühling der Natur beim Erwachen zusehen und im Sommer der Hitze der Stadt entfliehen konnte.

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