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Castell
Ein Abfallprodukt als wertvoller Wasserspeicher: Deshalb vergräbt die Domäne Castell Kohle im Weinberg
Boden gut machen im Weinbau: Lieber die Erde als Wasserspeicher ertüchtigen, als künstlich zu bewässern – das ist die Zukunftsidee des Weingutes Castell.
Am Anfang ist der Rebstock. Daraus werden Hackschnitzel, die wiederum in Pflanzenkohle verwandelt werden – und als Bodenverbesserer und Wasserspeicher in den Weinberg zurückkehren. Diesen nachhaltigen Kreislauf zeigen (von links) Simon Balzer, Peter Geil und Matthias Englert von der Domäne Castell.
Foto: Diana Fuchs | Am Anfang ist der Rebstock. Daraus werden Hackschnitzel, die wiederum in Pflanzenkohle verwandelt werden – und als Bodenverbesserer und Wasserspeicher in den Weinberg zurückkehren.
Diana Fuchs
 |  aktualisiert: 11.03.2025 02:43 Uhr

Sie haben Kohle. Peter Geil, Matthias Englert und Simon Balzer grinsen – und greifen in einen Eimer. Nicht in einen Eimer voller Geld, sondern voller Pflanzenkohle. Federleicht liegen die verkohlten Hackschnitzelchen in den Händen der Männer. "Diese Art von Kohle wirkt wie ein Schwamm", sagt Peter Geil, Weingutsleiter der Domäne Castell. Während anderswo – etwa in Iphofen – die Diskussion über künstliche Bewässerung der Weinberge die Gemüter erhitzt, setzt Castell auf einen natürlichen Wasserspeicher.  

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