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Der-vielleicht-bald-oder-auch-nicht-Bundeskanzler Friedrich Merz und die Alarmstufe rot
Weichhans Wochenrückblick: Tage voller tierischer Geschichten. Ein Bücher-Fest voller Nicht-Erscheinungen. Und das Buch einer Kollegin.
Der-vielleicht-bald-oder-auch-nicht-Bundeskanzler Friedrich Merz und die Alarmstufe rot
Foto: Foto Angie Wolf, Collage MP
Frank Weichhan
 |  aktualisiert: 02.04.2025 02:38 Uhr

Es war eine tierische Woche. Da gab es diesen Ausflugs-Tipp der Redaktion, der führte direkt in den Aischgrund in das Reich der Störche mit seinem 7,5 Kilometer langen Storchen-Lehrpfad. Dann kamen gute Nachrichten vom Federvieh: Ostern ist gesichert, es sind trotz Eier-Krise genug Eier da. Auf fränkische Hühner ist eben Verlass. Schließlich wurde es noch elefantös. Das lag an einem Gerichtsbericht mit der wegweisenden Überschrift "Wenn aus einem Quad ein Elefant wird".

Sogar einen Drachen gab es: "Furzipups, der Knatterdrache" lautet der nicht minder wegweisende Titel eines Kinderbuches. Das Buch tauchte auf, weil gerade Buchmesse in Leipzig ist. Man kann es sich immer wieder anschauen, weil jeder von uns entweder einen Furzipups oder einen Knatterdrachen kennt. 

Eine Kollegin aus Kitzingen verlegt auf der Buchmesse 

Bei der Buchmesse wird auch eine Kollegin ein Buch verlegen, das auf gar keinen Fall furzipups ist. Sondern wichtig. Das Werk heißt "Verliebt, vertraut, verrechnet". Es geht darum, dass Frauen im Alter finanziell oft schlechter gestellt sind als Männer.

Die Kollegin heißt Claudia Kneifel und hat, wenn man das so sagen darf, in der Kitzinger Redaktion journalistisch laufen gelernt. Also ist es nicht nur ein wichtiges, sondern irgendwie auch ein Kitzinger Buch.

Es ist wieder Buchmesse-Zeit! Unser Kolumnist hat ein paar Vorschläge, welche Bücher unbedingt noch erscheinen müssten.
Foto: Jan Woitas, dpa | Es ist wieder Buchmesse-Zeit! Unser Kolumnist hat ein paar Vorschläge, welche Bücher unbedingt noch erscheinen müssten.

Das Erstaunliche im Buchbereich ist ja: Es gibt inzwischen mehr Bücher als Leser – und trotzdem ist vieles noch immer nicht erschienen. Vom Titel her wäre es längst Zeit für "So lange du deine Füße unter meinen Tisch steckst!" Ebenso wie für "Komm du erst mal in mein Alter!" Seltsamerweise hat auch noch keiner den Titel "Mein Leben als Datenschutzverordnung" auf den Markt gebracht.

Dorothee Bär baut Luftschlösser und Lufttaxis

Gut in die Zeit passen würde auch "Pleiten, Pech und Bundeswehr" sowie "Vom Millionär zum Tellerwäscher". Dorothee Bär lässt weiterhin mit "Von Luftschlössern und Lufttaxis" auf sich warten. Der Vielleicht-bald-oder-auch-nicht-Bundeskanzler Friedrich Merz wurde nicht fertig mit seiner Biografie "Alarmstufe rot – wie ich die Zwergen-SPD zum Riesen machte".  

Zu wünschen übrig lässt auch der Ratgeber-Bereich. "Der Jammerlappen – eine deutsche Krankheit" ist weiterhin ungeschrieben. Was auch für "Au weia, mein Mann wäscht sich nicht mehr!" und "Glück ist wie Pupsen" gilt. Selbst über das Lesen an sich fehlt es hinten und vorne, vergeblich sucht man deshalb "Kaum liest man zehn Minuten, ist schon wieder eine Stunde um".

Andererseits: Es gibt ja wirklich genug Bücher auf der Welt. Keiner hat mehr auch nur ansatzweise einen Überblick. Vielleicht muss man einfach hoffen, dass am Ende der Knatterdrache kommt und alles mit einem großen Glücks-Pups wegflatuliert.

 
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