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WÜRZBURG
Kein Schmerzensgeld für Industriesilikon-Brüste
Enferntes Brustimplantat der Firma PIP       -  Defekt: Die Silikonimplantate der Firma PIP waren mit billigem Industriesilikon gefüllt.
Foto: DPA | Defekt: Die Silikonimplantate der Firma PIP waren mit billigem Industriesilikon gefüllt.
Gisela Schmidt
Gisela Schmidt
 |  aktualisiert: 16.12.2020 10:54 Uhr

Keinen Cent bekommt eine Frau, der in Würzburg mit billigem Industriesilikon gefüllte Brustimplantate eingesetzt wurden. Das Landgericht wies zwei Klagen der Patientin ab.

Der Leidensweg der Frau aus Baden-Württemberg begann im Januar 2008. Damals hatte sie sich in Würzburg Silikon-Kissen des französischen Herstellers Poly Implant Prothese (PIP) in die Brüste operieren lassen. Nach dem Eingriff, so klagt die Patientin vor dem Landgericht Würzburg, habe sie acht Wochen lang starke Schmerzen verspürt, sie habe sich nicht allein waschen und anziehen können und im Haushalt habe sie auch Hilfe gebraucht. In den nächsten vier Jahren habe sie brennende, ziehende, stechende Schmerzen in den Brüsten gehabt und sei extrem empfindlich gegen Wärme und Kälte gewesen.

Langes Leiden nach der OP

Am 8. Februar 2012 hatte die Frau die Nase voll. Sie ließ sich die Silikom-Implantate entfernen. Auch diese Operation, so ließ sie vor dem Landgericht Würzburg vortragen, sei sehr schmerzhaft gewesen.

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