Bau: Ich war im Vorstand des Fecht-Clubs, habe dieses Engagement aber 2010 mit dem Wechsel in eine andere Klinik aufgegeben. Als Vorstand Sport habe ich versucht, das zurückzugeben, was ich all die Jahrzehnte an Unterstützung bekommen habe. 2006 habe ich die 'Fechtflöhe' ins Leben gerufen, das ist eine Betreuung für 18 Monate bis 3 Jahre alte Kinder zur Förderung ihrer motorischen Fähigkeiten. Das Ganze ist unter anderem vor dem Hintergrund entstanden, dass ich zu der Zeit selbst ein kleines Kind hatte. Allerdings habe ich das Glück, dass meine Familie vor Ort ist und kurzfristige Betreuung zur Verfügung steht. Ich finde es wichtig, andere Mütter zu unterstützen, damit sie sich auch mal zwei Stunden allein bewegen können, Zeit haben für einen Arztbesuch oder einen Einkauf. Die 'Fechtflöhe' sind sehr gut angenommen worden. Aus der ursprünglich einen Gruppe mit zehn Kindern sind jetzt zwei oder drei mit jeweils zehn bis zwölf Kindern geworden. Das ist natürlich kostenpflichtig für die Eltern, aber es bewegt sich in sehr niedrigem Rahmen.
Haben Sie selbst auch eine Gruppe geleitet?