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Würzburg
Wirtschaftswoche zählt "Wunderkind" und Würzburger Jungprofessorin Alicia von Schenk zu den Top 30 in Deutschland
Sie ist noch keine 30, aber für das Magazin "Wirtschaftswoche" zählt sie schon zu den wichtigsten 30 Persönlichkeiten im Land. Alicia von Schenk erforscht die Auswirkungen von KI.
Alicia von Schenk (29) ist Professorin an der Universität Würzburg. Sie hat mit 16 schon studiert und lehrt jetzt Volkswirtschaft.
Foto: Thomas Obermeier | Alicia von Schenk (29) ist Professorin an der Universität Würzburg. Sie hat mit 16 schon studiert und lehrt jetzt Volkswirtschaft.
Andreas Jungbauer
 |  aktualisiert: 19.12.2024 02:36 Uhr

Es ist eine ungewöhnliche Karriere: Mit vier Jahren eingeschult, 1,0-Abitur mit 15, Studium mit 16, Doktortitel mit 25 – und schließlich mit 26 eine der jüngsten Professorinnen Deutschlands: Seit September 2022 forscht und lehrt die Ökonomin und Mathematikerin Alicia von Schenk an der Uni Würzburg.

Jetzt hat sie die "Wirtschaftswoche" in besonderer Weise geehrt. Sie zählt die 29-Jährige zu "Deutschlands 30 bis 2030". Für das Magazin sind das "Persönlichkeiten, die unser Land bis Ende dieses Jahrzehnts prägen, verändern und nach vorn bringen werden". Vor wenigen Tagen wurde die Auszeichnung verliehen.

Forschung zu KI-Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft

Ende 2022 hatte diese Redaktion erstmals über die junge Wirtschaftswissenschaftlerin berichtet. Und löste damit einen Medienhype aus. Nach der Veröffentlichung prasselten Anfragen nach Interviews oder Reportergesprächen nur so auf sie ein.

Alicia von Schenk ist Juniorprofessorin für Angewandte Mikroökonomie an der Julius-Maximilians-Universität. Hier forscht sie zu zukunftsweisenden Themen: Wie verändert Künstliche Intelligenz (KI) unsere Gesellschaft? Gefährden die neuen Technologien den sozialen Zusammenhalt oder bringen sie Menschen zusammen? Welche Auswirkungen hat KI auf unsere Jobs?

Um Antworten auf diese Fragen zu geben, müsse man Ökonomik und Mathematik gleichermaßen beherrschen, schreibt die "Wirtschaftswoche" in ihrer Begründung, "bei Alicia von Schenk ist dies der Fall." Schon in ihrer Doktorarbeit hatte sich die gebürtige Heidelbergerin mit der Organisations- und Verhaltensökonomik in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt.

Von der Auszeichnung sei sie positiv überrascht gewesen, wird Alicia von Schenk von der Uni-Pressestelle zitiert. "So etwas erwartet man nicht." Sie spricht von einer großen Ehre und Verantwortung. Die Auszeichnung stehe auch für "die Arbeit und das Engagement der Menschen um mich herum – meine Fakultät und alle, die mich auf diesem Weg unterstützt haben."

Auszeichnung für besonders innovative Forscherinnen und Gründer

Die 29-Jährige zeigt sich aber auch nachdenklich, wenn sie sieht, "wie viel Vertrauen in mich und meine Arbeit gesetzt wird". Aber sie glaube, dass man mit einem inspirierenden Umfeld und gemeinsamen Zielen viel bewegen kann - "und das gibt mir Zuversicht".

Unter den "30 bis 2030" finden sich Forscherinnen und Gründer, Manager und Ökonominnen, Quantenphysiker und Klimaforscherinnen, Expertinnen und Experten für Künstliche Intelligenz. Die Ausgezeichneten seien Menschen, "die für Dynamik sorgen, Risiken eingehen und für neue Ansätze oder Durchbrüche stehen – und somit Vorbilder sind", schreibt die "Wirtschaftswoche".

 
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