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Geroldshausen
Kampf um barrierefreien Bahnhof: Geroldshäuser wollen sich nicht länger von der Bahn hingehalten lassen
Bürgerinnen und Bürger fordern zumindest ein einfaches Provisorium, um den Zugang zu den Zügen zu erleichtern, und drohen, selbst Hand anzulegen.
Gut 200 Menschen haben sich am Geroldshäuser Bahnhof versammelt, um für einen barrierefreien Ausbau zu demonstrieren.
Foto: Christian Ammon | Gut 200 Menschen haben sich am Geroldshäuser Bahnhof versammelt, um für einen barrierefreien Ausbau zu demonstrieren.
Christian Ammon
 |  aktualisiert: 14.02.2025 02:37 Uhr

Fährt ein Zug in den Bahnhof Geroldshausen ein, beginnt ein Ritual wie aus längst vergangenen Zeiten: Der Bahnwärter entfernt die Kette und öffnet die Handschranke. Nun können die Bahngäste den Bahnsteig betreten. Die beiden Schranken für die Bahnübergänge vor und nach dem Bahnhof senken sich. Am Bahnsteig wartet die nächste Hürde auf die Fahrgäste: Ohne mutiges Hinaufziehen lässt sich die Lücke zwischen Einstieg und tiefliegendem Bahnsteig kaum überwinden. Nicht alle schaffen das. Das Ein- und Aussteigen muss zügig vor sich gehen. Der Bahnwärter wartet. Er möchte mit Kette und Schranke wieder den Zugang sperren. Ist dies nicht geschehen, kann er keinen weiteren Zug passieren lassen.

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