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Oberndorf
Walpurgisgericht in Oberndorf am 30. Mai: Warum es dieses Jahr kein Theaterstück gibt
Bild vom vergangenen Walpurgsigericht im Juni 2023, rechts Oberbürgermeister Sebastian Remelé. In diesem Jahr ist das Fest am 30. Mai.
Foto: Torsten Leukert | Bild vom vergangenen Walpurgsigericht im Juni 2023, rechts Oberbürgermeister Sebastian Remelé. In diesem Jahr ist das Fest am 30. Mai.
Oliver Schikora
 |  aktualisiert: 24.05.2024 02:53 Uhr

Für alle Freunde mittelalterlicher Märkte ist es seit Jahren ein Pflichttermin: Immer an Fronleichnam gibt es das Walpurgisgericht des Bürger- und Kulturvereins Oberndorf. In diesem Jahr am 30. Mai. Start ist mit dem festlichen Umzug ab 13 Uhr, der an der Schule beginnt, zum idyllisch gelegenen Friedrich-Pfister-Park. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 20 Uhr.

Allerdings gibt es in diesem Jahr eine wichtige Änderung. Marianne Prowald, Vorsitzende des Bürger- und Kulturvereins, erklärt, dass es kein Theaterstück geben wird, so wie in den vergangenen Jahren, da einige Schauspieler verhindert seien. Das Gericht, bei dem verdiente Ehrenamtliche aus Oberndorf "verurteilt" werden, findet aber statt.

Vielfältiges Programm

Prowald kann dennoch für den 30. Mai auf ein großes, vielfältiges Programm verweisen. Da sind vor allem die zahlreichen Stände des Mittelaltermarktes mit der sogenannten "Freien Söldner Gemeinschaft Hati & Skoll"mit Handwerkerdarstellungen von den Kelten, Germanen, Skandinaviern, Slawen bis ins Byzantinische Reich. Die "Landzknechtrotte der Reichsstadt Schweinfurt" bietet ein Lagerleben der Renaissance mit Betrieb einer mobilen Feldschmiede. Mit dabei sind auch die "Bäsaraisser" zur musikalischen Begleitung.

Natürlich ist reichlich für Speis und Trank gesorgt und auch für Familien mit Kindern gibt es Programm, unter anderem die Pferdebahn mit Ringstechen vom Holzpferd aus, Clownine Apfelsine oder Juggling Jo.

Auf der Suche ist der Verein noch nach Pfeifern und Trommlern, die am Umzug teilnehmen, und grundsätzlich nach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, so Marianne Prowald. Denn das ist eines der großen Themen für den Bürger- und Kulturverein, ob man in den nächsten Jahren das Fest noch stemmen kann. Rund 100 Helfende hat man. Dankbar ist Prowald auch für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem TV Oberndorf. Dennoch braucht man bei der Vorbereitung vor allem noch jüngere Helferinnen und Helfer, da die Stände und Tische aufgebaut werden müssen.

Infos gibt es unter www.bkv-oberndorf.de

 
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