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Schweinfurt
Corona: Schweinfurt mit höchster Inzidenz in Deutschland
Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen im Stadtgebiet. Damit führt Schweinfurt nun die bundesweite Rangliste an.
Die Schweinfurter Hahnenhügelbrücke während der nächtlichen Ausgangssperre.
Foto: Johannes Kiefer | Die Schweinfurter Hahnenhügelbrücke während der nächtlichen Ausgangssperre.
Nicolas Bettinger, Volontär, Mediengruppe Main-Post
Nicolas Bettinger
 |  aktualisiert: 08.02.2024 15:12 Uhr

Die schlechten Nachrichten reißen einfach nicht ab. Nachdem Schweinfurt seit Wochen mit extrem hohen Corona-Werten zu kämpfen hat, erreicht die Stadt nun einen traurigen Spitzenwert. Den laut Angaben des Robert Koch-Instituts hat Schweinfurt am Mittwoch, 12. Mai, die höchste Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit. Mit einer Inzidenz von 286,4 (bei 32 Neuinfektionen) liegt man weiter deutlich über dem bundesweit sinkenden Durchschnittswert von 107,8. Die Stadt Schweinfurt machte noch im März positive Schlagzeilen, als man den niedrigsten Inzidenzwert in ganz Deutschland aufweisen konnte. Nun kommt man der 300er-Marke wieder gefährlich nahe, die man zwischenzeitlich auch schon überschritten hatte.

Ebenfalls noch immer weit über dem Bundesdurchschnitt liegt weiterhin der Inzidenzwert im Landkreis Schweinfurt: Mit 169,8 ist er jedoch im Vergleich zum Vortag deutlich gesunken. Allerdings hat dies keine Auswirkungen auf mögliche Regeländerungen. Denn erst wenn der Wert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 150 liegt, kommt es zu Lockerungen.

 
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  • rbauer
    Alles so diffus in Schweinfurt
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  • Reinshagen153@t-online.de
    Wann lernt man endlich, dass Statistiken für Schweinfurt IN ALLEN BEREICHEN das Papier nicht wert sind.

    Ein Beispiel; SW hat:
    1. mehr Arbeitsplätze als Einwohner
    2. die höchste Arbeitslosigkeit aller kreisfreien Städte Bayerns

    Warum passt nichts zusammen? Weil SW aufgrund einer hanebüchenen "Gebietsreform" zur flächenkleinsten kreisfreien Stadt Deutschlands wurde. SW hat mehr Einpendler als Augsburg, weil es nur aus der Kernstadt besteht! Defakto ist SW tagsüber eine Großstadt und abends eine Kleinstadt. Auf engstem, statistischen Raum kommen tägliche viele aüßere Einflusse, die wiederum auf eine kleine Einwohnerzahl gerechnet werden. Deshalb auch diese großen Schwankungen in beide Richtungen!

    Wann wird endlich die eigenmächtige Stornierung von E. Lauerbach der bereits vom Freistaat geplanten Eingemeindungen korrigiert?

    Dieses Unheil verfolgt Schweinfurt sonst ewig in jeglicher Hinsicht!

    Die Stadt sollte endlich in München auf den Tisch hauen, damit das enge Korsett verschwindet!
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  • fritschdittelbrunn
    Das liegt sicher auch am Impfrückstand in Schweinfurt. Per Dienstag hat sich der Impfrückstand in SW gegenüber dem Bayernschnitt auf 3,1 %-Punkte erhöht. Das klingt nicht nach viel ist aber eine Differenz von über 10 Prozent. In Menschen ausgedrückt wären beim gleichen Impftempo wie im Bayernschnitt bereits über 5000 Menschen geimpft worden.
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