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Marktheidenfeld
Verkehrsüberwachung, Personalkosten und kürzere Öffnungszeiten: Wie die Stadt Marktheidenfeld sparen könnte
Im Zuge der Rechnungsprüfung nannte Hermann Menig im Stadtrat einige Ideen, wie die Stadt zu mehr Geld kommen könnte.
Die Verkehrsüberwachung in Marktheidenfeld bezeichnete Hermann Menig in seinem Bericht zur Rechnungsprüfung als ineffizient und schlug eine Zusammenarbeit mit der kommunalen Allianz vor.
Foto: Johannes Kiefer | Die Verkehrsüberwachung in Marktheidenfeld bezeichnete Hermann Menig in seinem Bericht zur Rechnungsprüfung als ineffizient und schlug eine Zusammenarbeit mit der kommunalen Allianz vor.
Katrin Amling
 |  aktualisiert: 14.11.2024 02:42 Uhr

Die Stadt Marktheidenfeld sucht derzeit händeringend nach Möglichkeiten zum Sparen. In seinem Bericht zur Rechnungsprüfung für 2023 nannte Hermann Menig als Vorsitzender des Ausschusses einige Vorschläge dazu, auch wenn er der Verwaltung wieder eine vorbildliche Arbeit bescheinigte und um Entlastung bat. Außerdem kritisierte er, dass in den vergangenen drei Jahren keine "wirklich neuen Projekte" angefangen oder beendet worden seien.

Bei den freiwilligen Leistungen kritisierte Menig "exorbitante Kostensteigerungen", diese müssten auf den Prüfstand. Auch die Personalkosten der Stadt würden immer mehr steigen, hier schlug er vorübergehende Einstellungsstopps und den Abbau von Überstunden vor. Langfristig sparen könnte die Stadt laut Menig, wenn sie die Lärmschutzwand am neuen Festplatz dauerhaft installieren würde.

"Ein Sorgenkind in punkto Effizienz ist der outgesourcte Verkehrsüberwachungsdienst", so Menig. Es brauche neue Messstellen, auch die Überwachung an Verbrauchermärkten sei nicht Aufgabe der Stadt. Langfristig schlägt Menig hier eine Zusammenarbeit mit der kommunalen Allianz vor.

Hohe Kosten für Ausstellungen im Franck-Haus

In der Stadtbibliothek sei die Arbeitsbelastung der Angestellten hoch, die Stadt solle deshalb über eine Verkürzung der Öffnungszeiten zu den Randzeiten nachdenken, so Menig. Auch der Verleih des Lastenrads sei für die Bibliothek ein großer Aufwand. Kritik übte er erneut an dem "schlecht oder überhaupt nicht funktionierenden Aufzug".

Auch für das Jugendzentrum sollte man über reduzierte Öffnungszeiten nachdenken, so Menig, da zu manchen Zeiten nur sehr wenige Jugendliche kämen. Einsparmöglichkeiten sieht der Ausschuss auch bei den Verpflegungskosten für Ausstellungen im Franck-Haus, die "über Gebühr angestiegen" seien.

Menig würdigte aber, dass sich alle Verantwortlichen "bereits auf einen gewissen Sparkurs eingeschworen haben".

 
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