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Main-Spessart
"So fährt das System an die Wand": Hausarzt Dr. Kromczynski fordert medizinische Zusammenarbeit gegen Praxisschließungen
Der Zellinger klagt über finanzielle Engpässe im ambulanten Sektor. Im Interview erklärt er, wo seiner Ansicht nach Gelder ungerecht verteilt werden und warum Headhunter für ihn zum Problem werden.
Dr. Johannes Kromczynski aus Zellingen hat kein Verständnis dafür, dass finanzielle Löcher im stationären Sektor durch Steuergelder gedeckt werden, der ambulante Sektor aber auf der Strecke bleibt. Der Politik bietet er einen Besuch in seiner Praxis im Gesundheitszentrum Karlstadt an. (Archivbild)
Foto: Felix Hüsch | Dr. Johannes Kromczynski aus Zellingen hat kein Verständnis dafür, dass finanzielle Löcher im stationären Sektor durch Steuergelder gedeckt werden, der ambulante Sektor aber auf der Strecke bleibt.
Felix Hüsch
 |  aktualisiert: 03.04.2025 02:39 Uhr

Dr. Johannes Kromczynski ist besorgt. Der Allgemeinmediziner gab kürzlich bekannt, dass er seinen Standort in Zellingen am 31. März schließt und ab April nur noch seine andere Praxis im Gesundheitszentrum Karlstadt betreibt. Mit der Schließung ist der 53-Jährige im Landkreis Main-Spessart derzeit in guter Gesellschaft. Auch Dr. Leonhard Wecker in Arnstein musste seine Praxis krankheitsbedingt aufgeben. Der Birkenfelder Arzt Dr. Roland Erbelding gab bekannt, seine Praxis Mitte des Jahres dichtzumachen, während Dr. Gerhard Reiß aus Thüngen keine Termine mehr an Kassenpatienten vergibt. In Wiesthal findet Günther Polzer keinen Nachfolger.

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