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Habichsthal/Rengersbrunn
Eine Wölfin mit Appetit auf Schafe könnte im Spessart sesshaft werden: Abschuss wäre schwierig
In drei Monaten hat eine Wölfin im Spessart elf Mal Nutztiere gerissen. In Hessen gilt sie noch nicht als Problemwolf, doch seit Mai soll die bayerische Wolfsverordnung eine Wolfstötung erleichtern.
Ein Wolf wurde am 27. August in Lohrhaupten von einer Wildkamera fotografiert. Ist hier die Wölfin zu sehen, die in den umliegenden Orten seit Monaten Weidetiere reißt?
Foto: Graf | Ein Wolf wurde am 27. August in Lohrhaupten von einer Wildkamera fotografiert. Ist hier die Wölfin zu sehen, die in den umliegenden Orten seit Monaten Weidetiere reißt?
Björn Kohlhepp
 |  aktualisiert: 04.03.2024 12:21 Uhr

Der Spessart könnte bald offiziell zum Wolfsgebiet werden. Grund dafür ist die Wölfin mit der Bezeichnung GW3092f, die Anfang August zwei Schafe in Habichsthal gerissen hat. Weil ihr außerdem seit April 13 Risse im nahen hessischen Spessart zugeordnet werden, liegt der Verdacht nahe, dass sie auch der unbekannte Wolf war, der Ende Mai sämtliche Lämmer einer kleinen Schafherde in Rengersbrunn tötete. Die dortigen DNA-Spuren haben jedoch nicht ausgereicht, um den Wolf zu identifizieren.

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