Marco Maiberger strebt zu neuen Ufern. Der 42-jährige Volkacher Tourismus-Chef, zugleich Vorsitzender des örtlichen Marketingvereins, wird spätestens zum 1. Juli 2023 Geschäftsführer der Fränkisches Weinland Tourismus GmbH in Würzburg. Er löst dann Susanne Müller ab, die nächstes Jahr in den Ruhestand treten wird, wie Maiberger auf Anfrage der Redaktion bestätigt.
Maiberger hat seit 2005 mit seinem Team und einem Netzwerk von vielen Beteiligten den Tourismus-Standort Volkach und die Mainschleife zu einem der gefragtesten Ziele in Franken für viele Besucherinnen und Besucher ausgebaut und dabei darauf geachtet, dass neue Infrastruktur und Angebote ebenso für die einheimische Bevölkerung von Nutzen sind. Das Know-how, das er sich dabei an der Basis erworben hat, will er nun auf größerer Ebene einsetzen. Die Fränkisches Weinland Tourismus GmbH vertritt die Landkreise und Städte Würzburg, Schweinfurt, Main-Spessart, Kitzingen und Bad Kissingen.
Digitalisierung im Tourismus weiterentwickeln
Zu den Aufgaben der Gesellschaft, die von den genannten Regionen getragen wird, gehört die übergreifende touristische Vermarktung sowie der Aufbau entsprechender Infrastruktur. Maiberger sieht eine seiner künftigen Aufgaben darin, die Digitalisierung voranzutreiben, so dass Gäste immer mehr Unterkünfte und Erlebnisangebote auch im Internet buchen können.
Grundsätzlich sieht er die Herausforderung für sich darin, "das Fränkische Weinland für die Zukunft fit zu machen". Das ist es auch, was ihn nach Jahren an der lokalen Basis an der neuen Stelle besonders reizt. Er kenne die Nöte vor Ort und die Stolpersteine auf dem Weg der touristischen Weiterentwicklung.
Sein ausgeprägtes Netzwerk in der Region soll ihm helfen, den Tourismus in Mainfranken bald an übergreifender Stelle zusammen mit vielen Partnern weiterzuentwickeln. Dabei gehe es nicht nur um Angebote für die Gäste, sondern auch darum, Orte und Erlebnisse der Naherholung zu schaffen, erklärt der Tourismus-Fachmann.
Seine Vorgängerin, Geschäftsführerin Susanne Müller, habe in ihrer Arbeit "mit Weitblick vieles entwickelt", sagt Maiberger, das er weiterführen möchte. Volkach verlässt Maiberger nur beruflich. Zusammen mit seiner Frau will er dort wohnen bleiben.