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Kitzingen
Beleidigungen ohne Ende: Eine Mutter lässt das Schreiben nicht
Auch nach einer Geldstrafe schickt eine 73-Jährige weiter beleidigende Briefe an Behörden und wird wieder angezeigt. Nun stand sie erneut vor Gericht.
Briefe, in denen Menschen massiv beleidigt werden, hat eine Rentnerin zuhauf an Behörden und Polizei geschrieben. 
Foto: Bernd Wüstneck | Briefe, in denen Menschen massiv beleidigt werden, hat eine Rentnerin zuhauf an Behörden und Polizei geschrieben. 
Sigfried Sebelka
Siegfried Sebelka
 |  aktualisiert: 13.03.2025 02:36 Uhr

Schreiben Sie nichts mehr, gar nichts." Diesen dringenden Rat hat Richterin Ingrid Johann am Ende eines Verfahrens Anfang Dezember 2023 einer heute 73-Jährigen mitgegeben. Zuvor hatte sie die Rentnerin und Mutter eines 50-jährigen Sohnes zu einer Geldstrafe von 2000 Euro (100 Tagessätze zu 20 Euro) verurteilt, wegen mehrfacher Beleidigung und falscher Verdächtigung, zu lesen in etlichen Briefen an Polizei, Amtsgericht und Innenministerium. Damals hat die Frau versprochen, die Finger vom Schreiben zu lassen. Gehalten hat sie sich daran nicht.

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