
Trotz Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad müssen Landwirt Dieter Reisenweber aus Untermerzbach und seine Mitarbeiter aufs Feld, um den Weizen zu ernten. Viel früher als geplant, denn normalerweise werden die Mähdrescher erst Ende Juli gestartet. Es herrscht Zeitdruck. Der Weizen müsse nun schnell geerntet werden, sonst werde das Korn noch trockener. Grund dafür ist die Hitze der vergangenen Tage. "Wenn der Weizen Hitze abbekommt, reift er ab", erklärt Reisenweber, der außerdem stellvertretender Kreisobmann des Bayerischen Bauerverbandes Haßberge ist, im Gespräch mit der Redaktion. "Bis 30 Grad wächst der Weizen noch weiter, aber ab 33 oder 34 Grad ist Schluss, dann lagert er nur noch in der Pflanze um." Die Folgen: Geringe Ernteerträge sowie finanzielle Einbußen bei den Landwirten, die wiederum zu steigenden Lebensmittelpreisen führen.
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