zurück
Würzburg
Als man im Theater noch Austern schlürfte und Billard spielte: Es gab eine Zeit vor der andächtigen Stille
Heute geht es in Theatern und Opernhäusern meist recht gesittet zu. Das war nicht immer so. Ein kleiner Rückblick in Zeiten, als die Musik in der Oper noch Nebensache war.
Ein Konzert beim Mozartfest 2022 im Kaisersaal der Würzburger Residenz. Das Publikum sitzt, schweigt und lauscht. Das war in Oper, Theater und Konzert nicht immer so.
Foto: Fabian Gebert | Ein Konzert beim Mozartfest 2022 im Kaisersaal der Würzburger Residenz. Das Publikum sitzt, schweigt und lauscht. Das war in Oper, Theater und Konzert nicht immer so.
Mathias Wiedemann
 |  aktualisiert: 30.07.2022 02:38 Uhr

Zu Zeiten von Shakespeare, Mozart oder Rossini galten andere Regeln. Beziehungsweise kaum welche. Da ging es in Theater und Oper weitaus hemdsärmeliger zu. Man kam und ging, wie man wollte, man aß und trank, man hielt Schwätzchen, lachte, stritt, pfiff, schrie. Wenn ein Stück nicht ankam, erfuhren das die Darsteller unmissverständlich und sofort – nicht erst beim Schlussapplaus.

Immer informiert sein und
14 TAGE GRATIS testen
  • Alle Artikel in der App lesen
  • Bilderserien aus Mainfranken
  • Nur 9,99€/Monat nach der Testphase
  • Jederzeit monatlich kündbar