
Frage: Herr Grethe, wann erleben Sie Ihre schönsten Momente im beruflichen Alltag?
Jakob Grethe: Wenn wir zweimal hören, dass wir einen guten Job gemacht haben.
Wieso zweimal?
Weil wir eine Dienstleistung für zwei Kunden zur selben Zeit erbringen. Als Makler vermitteln wir stets zwischen Käufer und Verkäufer. Besonders schön ist es dann, wenn beide am Ende glücklich und zufrieden sind, denn das verschafft uns die Gewissheit, dass wir alles richtig gemacht haben.
Das klingt nach viel Gefühl.
Unser Beruf ist immer von Gefühlen begleitet, denn an einer Immobilie hängen Emotionen. Das können positive sein, etwa wenn Nachwuchs ansteht und man eine größere Wohnung sucht oder wenn man endlich über genügend Eigenkapital verfügt, um sich seinen Traum vom Eigentum zu verwirklichen. Es können aber auch unschöne Ereignisse sein, die wir miterleben: eine Scheidung, ein Todesfall, eine Erbstreitigkeit oder eine finanzielle Notsituation – alles Punkte, die oft zu einem Immobilienverkauf führen.
Ein Vorurteil über Makler lautet, dass ihre Provisionen zu hoch seien.
Ja, das hören wir ab und zu. Ich antworte dann immer: Für die meisten Menschen ist der Kauf oder Verkauf einer Immobilie eine Situation, der sie einmal oder vielleicht zweimal im Leben gegenüberstehen. Diese ungewohnte Situation wird begleitet von einer ganzen Menge Fragen, vor allem auf Verkäuferseite, etwa nach dem Wert der Immobilie, der richtigen Zielgruppe, den notwendigen Dokumenten, nach möglichen Fallstricken usw. Als professionelle Makler geben wir auf all diese Fragen Antworten und sind als verlässliche Partner da. Wir nehmen Sorgen und schaffen Sicherheit. Wir erzielen den bestmöglichen Preis für unsere Kunden, der in der Regel bedeutend höher ausfällt als bei einem Privatverkauf. Wir garantieren einen schnellen, unaufwändigen, rentablen und rechtlich sicheren Weg zum Ziel. Immer.
Worin liegt in Ihrem Geschäft aktuell die größte Herausforderung?
Im Sinne unserer Kunden auf die Folgen zu reagieren, die aus dem rasanten Anstieg der Bauzinsen resultieren. Wohl kaum jemand dürfte im Voraus die Geschwindigkeit erahnt haben, mit der das Zinsniveau gestiegen ist: von einst 0,8 auf bis zuletzt über 4,5 Prozent, und das innerhalb weniger Monate.

Welche Handhabe haben Sie hier als Makler?
Wir haben, wo es nur ging, vor allem die Käuferseite unterstützt. Zum Beispiel bei Förderanträgen oder Finanzierungsfragen – und auch beim Thema Kaufpreis. Durch die stetig sinkende Nachfrage kam es zeitversetzt auch zu einer Preiskorrektur am Markt und damit zu niedrigeren Angebotspreisen, die wir glücklicherweise an unsere Kunden weitergeben konnten.
Für ihre Kunden haben Sie einen Ladenshop in der Karmelitenstraße 13 in Würzburg eröffnet. Warum?
Wir wollen Menschen zusammenbringen, daher haben wir uns entschlossen, einen Treffpunkt zu schaffen, wie es ihn so noch nicht gab: für Verkäufer, die ihr meist materiell wertvollstes Gut in unsere Hände geben, damit wir es in ihrem Interesse vermitteln, und für Käufer, die durch unsere Vermittlung wiederum ihr materiell wertvollstes Gut erwerben, nämlich eine neue Immobilie. In beiden Fällen geht es nicht nur um viel Geld, sondern auch um viel Vertrauen. Bei uns kann man sich allgemein kostenfrei und unverbindlich beraten lassen.
Was passiert, wenn ich Ihren Ladenshop besuche?
Sie betreten einen hellen, freundlichen und modern eingerichteten Raum, dessen Herzstück unsere Immo-Bar ist. Dort am Tresen bieten Ihnen unsere Mitarbeiter eine ausgezeichnete Tasse Kaffee an – zu späterer Stunde auch gerne ein gutes Glas Wein – und beraten Sie in lockerer Atmosphäre zu dem Thema, das Sie interessiert: entweder als Eigentümer oder Kaufinteressent. Kostenfrei, unverbindlich und ohne Hintergedanken. Möglicherweise treffen Sie dabei auf einen anderen Kunden, mit dem Sie dann ins Gespräch und, im Idealfall, sogar ins Geschäft kommen. Mit unserer Immo-Bar möchten wir einen Ort der Kommunikation schaffen, an dem es keine Barrieren oder Hemmschwellen gibt.
Was geschieht mit Ihrem bisherigen Standort in der Blasiusgasse?
Er bleibt weiterhin bestehen als Zentrale. Manuel Schellmann und ich werden auch weiterhin dort arbeiten und auch die Hausverwaltung wird hier ihren Sitz behalten. Durch den Umzug haben wir mehrere Räume gewonnen, die wir einerseits für einen Coworking-Space nutzen und andererseits für Tagungen, Workshops oder Vorträge extern vermieten.
Weitere Infos
- Ein neuer Ort der Begegnung - die Immo-Bar in Würzburg (mit vielen Fotos)
- So klappt's mit dem Immobilienmakler
Verkauf & Beratung
Dieser Artikel wurde im Auftrag des Anzeigen-Kunden erstellt. Geschrieben hat ihn ein Mitarbeiter der Kunden-Redaktion. Sie möchten selbst in dieser Form für Ihr Unternehmen werben? Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne. Einfach hier einen Termin vereinbaren.