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BASKETBALL: 2. BUNDESLIGA
Play-offs in der 2. Bundesliga: Die QOOL Sharks Würzburg empfangen zum Auftakt Bonn-Rhöndorf
Wie ist das Play-off-Format der zweithöchsten deutschen Klasse aufgebaut? Und wie lautet die Zielsetzung der Würzburger Zweitliga-Basketballerinnen für die Endrunde?
Mia Wiegand und die QOOL Sharks Würzburg starten am Samstag mit einem Heimspiel gegen Bonn-Rhöndorf in die Play-offs.
Foto: Julien Becker (Archivfoto) | Mia Wiegand und die QOOL Sharks Würzburg starten am Samstag mit einem Heimspiel gegen Bonn-Rhöndorf in die Play-offs.
Alois Funke
 |  aktualisiert: 05.04.2025 17:30 Uhr

Nun beginnt die heiße Phase der Saison: Für die Zweitliga-Basketballerinnen der TG QOOL Sharks Würzburg geht es in der ersten Runde der Meisterschafts-Play-offs am Samstag, 4. April, mit einem Heimspiel los. Gegnerinnen sind ab 17:30 Uhr im TGW-Sportzentrum die Talents Bonn-Rhöndorf aus der 2. Bundesliga Nord.

Mit Blick auf den Play-off-Start fordert Sharks-Trainerin Janet Fowler-Michel: "Wir müssen in der Verteidigung und im Angriff aggressiv und vor allem schnell spielen. Ich sag‘ immer: Wir müssen im Flow sein, um immer in die bestmögliche Position zum Scoren zu kommen."

Zur vermeintlichen Favoritenrolle der Sharks gegen die Rheinländerinnen gibt Fowler-Michel zu bedenken: "Solche Situationen sind immer ein bisschen schwierig. Zum Beispiel hatten unsere Gegnerinnen in der regulären Saison auch sehr viel mit Verletzungspech zu kämpfen." Zusätzlich hätten die Talents die Möglichkeit, drei Spielerinnen zum Aushelfen vom Kooperationspartner, den Wings Leverkusen aus der Bundesliga, abzuziehen. "Aber wir wissen es nicht und schauen daher auf uns", ergänzt die Trainerin.

Gegen den Siebten der Nordgruppe

Das Play-off-Format ist so aufgebaut, dass die in der regulären Saison zweitplatzierten Sharks aus der 2. Bundesliga Süd in je einem Hin- und Rückspiel auf die siebtplatzierten Talents Bonn-Rhöndorf aus der Nord-Division treffen. Die Ergebnisse beider Begegnungen werden dann addiert, um zu ermitteln, welches Team weiterkommt.

Im Falle eines Weiterkommens in die zweite Runde, in das Viertelfinale, würden die Würzburgerinnen dort gegen die Gewinnerinnen aus dem Spiel zwischen dem Drittplatzierten der Nord- und dem Sechstplatzierten der Südgruppe antreten. Das wären entweder die ChemCats Chemnitz oder die Eisvögel USC Freiburg II.

Erhöhte Zielvorgabe

Die nun zu Ende gegangene Zweitliga-Hauptrunde lief für die Würzburgerinnen mit dem zweiten Platz noch erfolgreicher als erwartet. Angesprochen auf die Zielsetzung der Sharks für die Endrunde erklärt Trainerin Fowler-Michel: "Die Mädels haben nach der regulären Saison und dem Erreichen des Einzugs in die Play-offs gemeinsam entschieden, die Zielsetzung noch mal zu erhöhen. Jetzt wollen wir in die Top-Vier kommen." Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, wird die Trainerin in der entscheidenden Saisonphase jede Spielerin im Kader brauchen.

Zum Play-off-Auftakt wird sie allerdings auf mehrere Akteurinnen verzichten müssen. "Marie Ulshöfer und Courtney Curtis könnten krankheitsbedingt ausfallen. Und ein Einsatz von Melina Aigner ist aufgrund einer Schulterverletzung ebenfalls unwahrscheinlich", bedauert die Trainerin. Dennoch ist Fowler-Michel zuversichtlich, dass sie für Samstag acht einsatzbereite Spielerinnen zur Verfügung haben wird.

 
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