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Würzburg
Talavera-Diskussion: Martin Heilig antwortet auf den Samstagsbrief
Wer auf der Würzburger Talavera parkt, soll künftig dafür zahlen. In einem Samstagsbrief kritisierte unser Autor die Verkehrspolitik der Stadt. Nun antwortete der Klimabürgermeister.
Der Würzburger Klimabürgermeister Martin Heilig
Foto: Fabian Gebert | Der Würzburger Klimabürgermeister Martin Heilig
Benjamin Stahl
 |  aktualisiert: 08.02.2024 10:43 Uhr

In einem Samstagsbrief an Klimabürgermeister Martin Heilig kritisierte unser Autor die Bewirtschaftung des Parkplatzes auf der Talavera in Würzburg. Man müsse Alternativen wie den ÖPNV verbessern, anstatt das Autofahren in der Stadt "so unattraktiv wie möglich zu machen". Nun hat Heilig geantwortet.

Sehr geehrter Herr Stahl,

vielen Dank für Ihren Brief und ich meine das so, ganz ohne Ironie! – Geben Sie mir doch die Gelegenheit, Ihre Argumente zu widerlegen und manche Falschinformation richtig zu stellen.

Wenn Sie in Ihrem Brief wiederholt von grüner Politik sprechen, so greift dies zu kurz. Beim Konzept "Besser leben im Bischofshut" handelt es sich um ein Mobilitätspaket eines überparteilichen Bündnisses, das eine breite und stabile Mehrheit des Stadtrates trägt. Wir haben uns zusammengefunden, um die Aufenthalts- und Lebensqualität in Würzburgs Innenstadt zu verbessern, endlich ein schlüssiges Verkehrskonzept umzusetzen und – und das ist für unser Bündnis der wichtigste Punkt – unsere Stadt fit zu machen für den Klimawandel, der uns jetzt schon trifft und sich leider noch deutlich verschärfen wird.

Dies blenden Sie aus, wenn Sie die Debatte auf die Bewirtschaftung der Talavera reduzieren. Im Kern erkennen Sie die grundsätzliche Sinnhaftigkeit der Bewirtschaftung an. Danke dafür. Ihre Kritik entzündet sich allein am Zeitpunkt. Warum also jetzt? Parkraum muss Geld kosten, denn er ist auch in jeder Hinsicht kostspielig. Warum zum Beispiel müssen Nutzer*innen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) etwas für Bus und Bahn zahlen, Autofahrer aber nichts für die Benutzung von Parkplätzen in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt? Mit unserem Konzept wollen wir die Gleichstellung der verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen in Würzburg erreichen. Umweltfreundlichere Alternativen zur Pkw-Nutzung werden erst dann in den Vordergrund rücken, wenn das Verhältnis der Ticketpreise im Vergleich zum ÖPNV angemessen ist.

Richtig zu stellen ist der von Ihnen aufgeführte Betrag von 180 Euro an monatlichen Parkgebühren: Sie rechnen hier mit dem Tageshöchstsatz von neuen Euro an fünf Tagen in der Woche. Doch das entspräche der Parkdauer einer 75-Stundenwoche oder gar eines Rund-um-die-Uhr-Parkens. Im Bezug auf die durchschnittliche Jahresarbeitszeit von Arbeitnehmer*innen in Deutschland von 1577 Stunden käme man auf rund 85 Euro im Monat. Und dabei bleibt auch noch das heute häufige Arbeiten im Homeoffice oder wenigstens an einzelnen Tagen eine Wechsel auf Bus, Bahn, Fahrrad oder Fahrgemeinschaften außen vor. Auch reduziert die Weiterfahrt mit der im Ticket inbegriffenen Straßenbahn (es gilt Parkschein = Fahrschein) zum Arbeitsplatz diese Rechnung erheblich. Und natürlich kann man nach wie vor auch günstigere innenstadtnahe Parkplätzte monatlich anmieten.

Sie bemängeln außerdem das Fehlen von Alternativen. Mit Verlaub: Das stimmt ganz überwiegend nicht. Nach unserem Konzept "Besser leben im Bischofshut", das ja bereits nach Mehrheitsbeschluss des Stadtrats bereits in der weiteren Bearbeitung und Umsetzung ist, ist die Bewirtschaftung der Talavera ein Schritt von vielen. So ist der Bau des Parkhauses am Hauptbahnhof bereits auf dem Weg, es findet schon ein massiver Radwegeausbau statt, weitere Parkhäuser sind in Planung, über 6000 Quadratmeter der Innenstadt sollen entsiegelt und weitgehend begrünt werden. Es entsteht mehr Platz zum Flanieren, Spielen, Kaffee trinken, Ratschen und Radeln. Es wird viele schattenspendende Bäume geben, bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und E-Bikes, neue (Trink-)Brunnen und Sitzgelegenheiten.

Außerdem wird unser ÖPNV mit großen Investitionen deutlich gestärkt und verbessert. Das Busnetz+ ist sogar längst in der Umsetzung und verbindet die einzelnen Würzburger Stadtteile noch besser miteinander. Zudem verdichten wir den Takt der Straßenbahn deutlich, beenden den unattraktiven Ferienfahrplan, finanzieren ein ÖPNV-Bonusprogramm zur Unterstützung des Einzelhandels und arbeiten an einem millionenschweren Programm zur Verbesserung der Pendler*innen-Mobilität im ÖPNV.

Auch ist das ÖPNV-Angebot im Landkreis heute schon besser, als oft dargestellt wird. Die Stadt Würzburg hat laut Pendlerstatistik ca. 53.000 Einpendler*innen, davon kommen ca. 52 Prozent aus dem Landkreis Würzburg und ca. 35 Prozent aus einem Umkreis von 10 Kilometern um die Stadt Würzburg. Letztere haben im Wesentlichen in der Hauptverkehrszeit einen 30-Minuten-Takt in den Bischofshut und sind mit ÖPNV wesentlich günstiger unterwegs als mit dem Auto. Weitere 14 Prozent haben außerdem ein Park & Ride-Angebot mit der Bahn im Gemeindegebiet oder direkt benachbart verfügbar, das in der Hauptverkehrszeit zweimal pro Stunde bedient wird.

Der ÖPNV aus und in den Landkreis muss nach Ihrer Meinung trotzdem besser werden. Das finde ich auch. Es muss weiter deutlich vorangehen. Doch dies ist vorrangig Aufgabe des Landkreises. Wobei wir Grünen – auch im Bündnis – aktuell sehr gute Vorschläge für eine konkrete Verbesserung des ÖPNV im westlichen Landkreis, dem Haupteinzugsgebiet der Talavera, und für P&R-Plätze in Stadtnähe verbunden mit Schnellbuslinien vorgelegt haben. Vielleicht bringt unsere Initiative jetzt Schwung in diese Diskussion und es werden auch hier bald konkrete Beschlüsse gefasst. Dabei geht es uns um eine konstruktive Zusammenarbeit nach dem Motto "Stadt und Land Hand in Hand".

Wir wollen und werden gemeinsam im Bündnis Würzburg noch attraktiver machen. Wir wollen und werden Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie stärken und zugleich der Klimakrise begegnen. 29 Prozent der Treibhausgasemissionen entfallen in Würzburg auf den Verkehrssektor. Das ist schlicht zu viel und wir müssen jetzt sofort – ohne weiteres Zögern – ins Handeln kommen.

Dafür müssen sich auch liebgewordene Gewohnheiten ändern. Stetig heißer werdende Sommer, Tropennächte und Trockenheit zwingen uns dazu, unsere Innenorte den klimatischen Veränderungen anzupassen, um so die Auswirkungen der Klimakrise einzudämmen. Für unsere Gesundheit und besonders zum Wohle unserer Kinder, damit auch die kommenden Generationen noch gut in Würzburg leben können.

Dafür braucht es eine mutige Politik und den Willen, zu gestalten. Ich freue mich, dass Sie uns dabei konstruktiv-kritisch als Zeitung begleiten. Aber bitte stets immer an Fakten und am notwendigen Wandel in Zeiten der dramatischen Klimakrise orientiert.

Herzliche Grüße

Ihr

Martin Heilig

 
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  • K. H.
    Das ist eine wirklich überzeugende Antwort auf den Samstagsbrief. Sehr sachlich und gut begründet. Ich verstehe wirklich nicht, warum die Kommentare dazu so unsachlich, zum Teil persönlich beleidigend und fast verbittert wirken.
    Ich finde das neue Verkehrskonzept schlüssig und bin froh, dass sich eine breite, überparteiliche Mehrheit im Stadtrat hierfür gefunden hat. Es ist schade, dass neuen Konzepten keine Chance gegeben wird. Die Welt verändert sich und auch wir in Würzburg
    müssen darauf reagieren. In vielen anderen Städten gibt es auch keine kostenlosen Parkplätze mehr und die haben es auch überlebt! Und wirken gar nicht so unglücklich ; ).
    Ich hätte mir auch von der Main-Post eine positivere Darstellung und Unterstützung des neuen Verkehrskonzept gewünscht, oder zu mindest eine sachliche.
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  • H. E.
    Der Brief ist an Selbstherrlichkeit und Ignoranz kaum zu überbieten und ein Schlag ins Gedicht des arbeitenden Volkes!
    Von Der Kenntnis über Arbeitszeiten und Berufsbildern ist Herr Heilig Meilenweit entfernt! Von Mehrheiten des sog überparteilichen Bündnisses, "das eine breite und stabile Mehrheit des Stadtrates trägt" kann jeder Demokrat nur den Kopf schütteln!
    Man "kauft" sich Stimmvieh von Splitterparteien um seine Ideologie durchzusetzen! Und erpresst damit nicht nur die Bürger sondern eine ganze Stadt mit allen Faktoren!
    Ein Partei mit einem oder 3 Mitglieder im Stadtrat ist keine Mehrheit!
    Da hilft das runterbeten und gendern nichts!
    Er sollte seinen Dienstkoffer packen aus dem Parkverbot rausfahren und seinen Hut gleich mitnehmen!
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  • M. E.
    @Micro: Hut ab, dem ist an Deutlichkeit nichts hinzuzufügen!
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  • H. S.
    Herr Scheinheilig sucht ja auch keinen Parkplatz; er hat als Stadtrat einen von der Stadt Würzburg mitfinanzierten Tiefgaragenstellplatz in der Marktgarage, bzw . Einen Dienstwagen (bei seiner Bezahlung würde ich mich schämen).
    Dieser Brief ist an Heuchelei nicht zu überbieten, typisch Grün, den anderen vorschreiben was sie zu machen haben, aber selbst sich drum nicht scheren.
    Radwege sind ja schön, aber ab November sind diese ziemlich verwaist.
    Grün ist der Untergang der Stadt Würzburg.
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  • J. N.
    Bürgerschaftliches Engagement darf sich nicht auf's Leserbriefschreiben beschränken. Jedenfalls stehen Heiligs Argumente auf einer breiteren Basis als einige der hier sich Auslassenden.
    Daher mein Tipp: Rein ins Rathaus, in die Arbeitsgruppen und mitgestalten statt inhaltsarme Fünfzeiler zu produzieren.
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  • G. W.
    Das waren jetzt aber auch nur 4 Zeilen mit sehr pauschalen Aussagen. grinsen
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  • D. E.
    Motzen ist einfacher als sich politisch einzubringen.
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  • B. H.
    Preiserhöhungen sind mit moralisierendem Impetus zu verbrämen ist ja auch nur trivial. Wie soll man so etwas Plumpes anders benennen als das, was es ist: Ablasspfennig zur Erreichung des grünen Paradieses bzw. Höllenfeuervermeidung, wenn man den Dystopien der Klimaapostel im Panikmodus Glauben schenken mag. Diese Parkgebühren füllen nur den Säckel der Hohenpriester des Weltuntegangs wie einst die Wänste der Pfaffen. Schönen Sonntag zwinkern
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  • D. K.
    Man nennt dies Lenkungsabgabe, auch Lenkungssteuer, Lenkungszwecksteuer oder Wirkungszwecksteuer, eine Abgabe, deren Hauptzweck es ist, das Verhalten der Abgabepflichtigen in eine bestimmte, vom Gesetzgeber gewünschte Richtung zu lenken. Die Erzielung von Einnahmen ist demgegenüber Nebenzweck.

    Gibt es übrigens schon lange. Das bekannteste Beispiel dürfte die Tabaksteuer sein.

    Nachdem Ihnen das nicht bekannt zu sein scheint nutzen Sie diese Abgabe um (wieder einmal?) Grüne Politiker zu beschimpfen.
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  • M. R.
    Heilig hat doch in tvmainfranken sein wahres Gesicht gezeigt in dem er sich amüsiert hat, dass er als „Klimabürgermeister“ überall in der Stadt parken kann!
    Das zeigt dich, dass er sich über die Sorgen der Bürger:innen lächerlich macht, sie ihm völlig egal sind, genau so wie Klimaschutz! Alles nur Theater!
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  • G. A.
    Mei, was bleibt ihm den letzendlich übrig, hat er sich halt selber auf die Schippe genommen. Noch nicht mal dieses mea culpa wurde verstanden.
    Pendle seit 35 Jahren mit ÖPNV, in den Anfängen waren die Wartezeiten von 1 Stunde üblich. Meditationszeit...oder Lesestunde.
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  • G. R.
    Naja, welcher Stadtrat, welche Stadträtin muss schon auf der Talavera parken? - Die darauf werktäglich Angewiesenen kreisen dann halt auf der Suche nach kostenfreiem Parkraum in der Zellerau, Sanderau, in Grombühl oder Frauenland u.a. herum und nehmen den dort Wohnenden den begrenzten Parkraum... und verpesten dort die Luft. Das nennt man dann Klimaschutz!
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  • M. D.
    Danke, Herr Heilig für die Klarstellung.
    Den Samstagsbrief von Herrn Stahl empfand ich doch als sehr einseitig an den "armen" Autofahrern orientiert und die anstehenden Probleme in Sachen Klimawandel ausblendend.
    Es kommen auf uns alle Einschränkungen zu und wir alle müssen umdenken.
    Das können und wollen anscheinend viele noch immer nicht akzeptieren, wie man an einigen Kommentaren hier sieht.
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  • D. B.
    Herr Heilig ist nah an den Bürgern und kennt ihre Nöte.

    https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/hinter-den-kulissen-online-zusatzteil-klimabuergermeister-martin-heilig/

    Einfach mal den Link kopieren und im Video auf Minute 10:36 vorspulen.
    Jene Bigotterie unverhohlen im Fernsehen zur Schau zu tragen, sagt einfach alles und ist ein Schlag ins Gesicht aller Bürger.
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  • G. W.
    Herr Heilig. nur zwei Punkte:
    1. Nach Ihrer Logik müssten auch Anwohner, die am Straßenrand parken, für den Parkraum bezahlen.
    2. Sie erwähnen die Verbesserungen im ÖPNV. Im Gegensatz zu Ihren Behauptungen haben hier vorwiegend Stadtbewohnende etwas davon, im Landkreis schaut es außerhalb des 10km-Umkreises düster aus. Aus Richtung Süden meistens nur Stundentakt (auch mit der Bahn), mit dem Bus dauernd Verspätungen und quälend lange Fahrzeiten. Dazu kommt ein völlig antiquiertes System zum Kauf von Tickets. Es kann schon mal passieren, dass gleichzeitig mehrere Leute einsteigen und ein Einzelticket beim Fahrer bezahlen, der oft umständlich wechseln muss. Zeitbedarf: bis zu 5 Minuten.
    Die Kapazität der Züge reicht in Stoßzeiten nicht, Fahrradmitnahme ist eine Qual, was zugegebenermaßen an den Mitmenschen liegt, die die Plätze für Fahrräder nicht räumen. Sie erziehen ja gerne die Menschen zu besserem Verhalten, wobei Sie bei sich wohl gerne eine Ausnahme machen (Rathaus - Bürgerspital
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  • P. G.
    Die Stellungnahme von Herrn Heilig überzeugt in keiner Weise. Bitte erst Park-and-Ride-Parkplätze vor den Toren Würzburg schaffen, die dann gerne auch etwas kosten und deren Parkticket dann für den ÖPNV zählt, und dann erst die innerstädtischen Parkflächen verteuern. Nicht umgekehrt. Der Bau von Parkhäusern dauert Jahre ( incl. Planung Jahrzehnte ). Bei der momentan geplanten Vorgehensweise werden noch weniger Landeier nach Würzburg zum Einkaufen fahren, infolgedessen werden noch mehr Läden schließen, die Innenstadt wird noch mehr veröden. Der Mainpost-Redakteur Herr Stahl hat zu 100% Recht !!!
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  • B. H.
    Die Klimakatastrophe in unserer Stadt... wirkt sich gerade so aus, dass wir noch keine Minus 20 Grad haben und zum Überleben Fossilie Brennstoffe brauchen, die zudem Smog verursachen. Weil mit der Sonne und dem Wind ists ja gerade eher Essig. Gepflegte 0 Grad sind ok, oder?! Alles andere können wir uns dank Grüner Politik eh nicht leisten! Die Erderwärmung hält die Parkgebühr jedenfalls nicht auf. Diese ständigen WeltuntergangDystopien gehen nicht nur mir langsam auf den Geist.
    Rein in die Unis, forschen, entwickeln und TechUnternehmen gründen mit neuen, realistischen und funktionierenden Konzepten statt ständiges grünes Mimimi von Studienabbrechern würde uns wirklich weiterbringen.
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  • D. E.
    "Rein in die Unis, forschen, entwickeln und TechUnternehmen gründen mit neuen, realistischen und funktionierenden Konzepten"

    Sie glauben auch an die Mär der FDP mit Wissenschaft/Forschung können alle Probleme gelöst werden? Und am besten durch Staat bezahlt und Gewinne machen dann Unternehmen.

    Die Lösungen sind bereits alle bekannt. Flugtaxis zählen übrigens nicht dazu. Und durch Preise und Gesetze (Verbot und/oder Förderung) erfolgt eine Verhaltensänderung. Freiwilligkeit funktioniert nur in den wenigsten Fällen, das hat uns eine Ex-Landwirtschaftsministerin in zahllosen Projekten gezeigt die im Sande verlaufen sind.

    Voraussetzung ist natürlich das man einen menschengemachten Klimawandel akzeptiert und das immer mehr (Auto-) Verkehr in der Stadt früher oder später zum Kollaps führt und das man an der Situation was ändern möchte.
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  • D. K.
    Die FDP will zusätzlich auch „Wachstum“.
    Damit klappt es dann bestimmt. zwinkern
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  • H. G.
    Auch Autofahrer welche in die Innenstadt fahren leisten ihren Beitrag, indem sie Kfz-Steuer und Mineralölsteuer bezahlen, Herr Klimabürgermeister!
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