
Über die Arbeit in der Pflege gibt es viele Vorurteile: Pflegekräfte verdienten wenig, die Arbeitszeiten seien schlecht, die Freizeit leide. Und außerdem sei Pflege nur ein Frauenberuf. Was ist dran an diesen Stereotypen und warum genießen andere Berufe ein besseres Image als die Pflege?
In Folge sechs von "Frohes Schaffen", dem Karriere-Podcast der Main-Post, sprechen Marius Flegler und Nicole Schmidt mit Felix Mensch. Er ist ausgebildeter Krankenpfleger sowie Lehrer und Schulleiter der Berufsfachschule für Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenz des Uniklinikums Würzburg. Mensch geht auf die verschiedenen Facetten ein, von Ausbildung, über Herausforderungen bis hin zu den Veränderungen in dem Berufsfeld.
Was hat es mit der generalistischen Pflegeausbildung auf sich?
"Die Pflege ist ein unglaublich wertvoller und wichtiger Beruf", sagt Mensch. Es werden Menschen gebraucht, die die Patienten am Bett versorgen könnten. Er gibt zu bedenken, wie oft die Pflegekräfte im Vergleich zu den Ärztinnen und Ärzte am Patientenbett stehen würden.
Im Podcast erklärt der Schulleiter, wie die generalistische Pflegeausbildung aussieht, was das für Kranken- und Altenpflege bedeutet. Die neue Ausbildung vereint die verschiedenen Spezialisierungsgebiete seit 2020 miteinander - ein Schritt, so Mensch, unter der die Qualität der Versorgung keinesfalls leidet. "Der Fokus ist der Mensch, ist der Patient", stellt er klar.
Felix Mensch, der selbst lange als Pfleger gearbeitet hat, gibt auch persönliche Einblicke in den Beruf – samt seiner Herausforderungen. Wer darüber hinaus wissen möchte, wie Felix Mensch damit umgegangen ist, als der erste Patienten in seiner Anwesenheit gestorben ist, findet die Antworten darauf jetzt bei Spotify und weiteren Podcast-Anbietern. Dort gibt es auch alle bisherigen Folgen von "Frohes Schaffen".