zurück
Ochsenfurt
Kriegsende 1945: Wie knapp Ochsenfurt der Zerstörung entging
Der unerwartet schnelle Vormarsch der US-Truppen wurde zur Rettung der Stadt. Ein Buch von Georg Menig wirft ein neues Licht auf die letzten Kriegstage.
Eines der wenigen Bilddokumente aus den ersten Apriltagen 1945 stammt von der Fotografin Erika Groth-Schmachtenberger und zeigt US-Truppen auf dem Rückweg über die notdürftig reparierte Alte Mainbrücke von Ochsenfurt. 
Foto: Erika Groth-Schmachtenberger | Eines der wenigen Bilddokumente aus den ersten Apriltagen 1945 stammt von der Fotografin Erika Groth-Schmachtenberger und zeigt US-Truppen auf dem Rückweg über die notdürftig reparierte Alte Mainbrücke von ...
Gerhard Meißner
 |  aktualisiert: 03.04.2025 04:00 Uhr

Es ist Ostersonntag, der 1. April 1945, gegen 11 Uhr als die ersten Panzer der US-Armee durch das Klingentor in die Ochsenfurter Altstadt einrollen. In nur sieben Tagen haben die Einheiten der 12. US-Panzerdivision die Strecke zwischen dem Rheinübergang bei Oppenheim und dem Maindreieck überwunden. Auf dem Weg von Bütthard über Gaukönigshofen ins Thierbachtal war die US-Kampfeinheit Fields auf keinen nennenswerten Widerstand mehr gestoßen. Schlecht ausgerüstete Volkssturmmänner aus Ochsenfurt und umliegenden Orten hatten den Befehl erhalten, diesen Frontabschnitt zu verteidigen. Die meisten von ihnen entzogen sich dem Einsatz.

Immer informiert sein und
14 TAGE GRATIS testen
  • Alle Artikel in der App lesen
  • Bilderserien aus Mainfranken
  • Nur 9,99€/Monat nach der Testphase
  • Jederzeit monatlich kündbar