Ochsenfurt
Kriegsende 1945: Wie knapp Ochsenfurt der Zerstörung entging
Der unerwartet schnelle Vormarsch der US-Truppen wurde zur Rettung der Stadt. Ein Buch von Georg Menig wirft ein neues Licht auf die letzten Kriegstage.

Es ist Ostersonntag, der 1. April 1945, gegen 11 Uhr als die ersten Panzer der US-Armee durch das Klingentor in die Ochsenfurter Altstadt einrollen. In nur sieben Tagen haben die Einheiten der 12. US-Panzerdivision die Strecke zwischen dem Rheinübergang bei Oppenheim und dem Maindreieck überwunden. Auf dem Weg von Bütthard über Gaukönigshofen ins Thierbachtal war die US-Kampfeinheit Fields auf keinen nennenswerten Widerstand mehr gestoßen. Schlecht ausgerüstete Volkssturmmänner aus Ochsenfurt und umliegenden Orten hatten den Befehl erhalten, diesen Frontabschnitt zu verteidigen. Die meisten von ihnen entzogen sich dem Einsatz.
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