
Mehr als 8500 Menschen hatten sich bis Dienstag angemeldet, damit ist die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2016 bereits jetzt , 6. April, deutlich überschritten: Bei der 35. Auflage des Würzburger Residenzlaufs an diesem Sonntag wird es einen neuen Teilnehmerrekord geben. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Würzburgs größter Laufveranstaltung im Überblick.
Wann geht es los und wo wird gelaufen?
Am Samstag beginnt ganz früh der Aufbau auf dem Residenzplatz, der als Parkplatz nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Die Strecke verläuft wie immer über 2,5 Kilometer auf den Straßen rund um die Residenz, den Hofgarten und den Ringpark. Der erste Startschuss zum 600 Meter langen Schnupperlauf fällt pünktlich um 10.30 Uhr, danach sind zweieinhalb Stunden lang rund 5000 Kinder und Jugendliche bei zwei Kindergartenläufen, dem Bambinilauf und den beiden Läufen der Schulen über einen und 2,5 Kilometer unterwegs. Angemeldet haben sich 70 Kindertagesstätten und mehr als 200 Klassen auf 57 Schulen aus der Region. Spitzenreiter sind der Kindergarten aus Margetshöchheim mit 91 angemeldeten Kindern und Begleitpersonen und die Steinbachtal-Grundschule mit allen zwölf Klassen und 140 Kids. "Mir ist kein anderer Lauf in Deutschland bekannt, der so viele Kinder und Jugendliche auf die Strecke bringt", sagt Jens Röder, Leiter des städtischen Sportamts.
Welche Strecken sind noch im Angebot?
Kurz vor dem zweiten Lauf der Schulen startet um 12.30 Uhr der inklusive No-Limits-Lauf über eine Residenzlaufrunde, also 2,5 Kilometer. Es folgt um 13.15 Uhr der Fit-and-Fun-Lauf über fünf Kilometer (zwei Runden), zu dem sich schon jetzt mehr als 1000 Läuferinnen und Läufer angemeldet haben. Etwa doppelt so viele werden es beim Hauptlauf über zehn Kilometer (vier Runden) sein, der um 14.15 Uhr beginnt. "Wir haben in allen Läufen einen immensen Zuwachs und 1000 Anmeldungen mehr als im letzten Jahr zum gleichen Zeitpunkt. Es wird ein gigantischer Teilnehmerrekord", so Residenzlauf-Leiter Reinhard Peter. Der sportliche Sonntag endet mit dem "Lauf der Asse" mit knapp 100 schnellen Frauen und Männern, die meisten von ihnen aus Deutschland, um 15.45 Uhr.
Ist es noch möglich, sich anzumelden?
Ja, aber nur noch persönlich und nicht mehr auf der Residenzlauf-Webseite. Die Möglichkeit zur Nachmeldung besteht am Samstag von 10 bis 17 Uhr im Sportgeschäft Decathlon in der Robert-Bunsen-Straße. Bereits angemeldete Läufer können dort auch ihre Unterlagen und Startnummern abholen. Der Nachmeldeschalter auf dem Residenzplatz öffnet am Sonntag um 9 Uhr. Mit Ausnahme der Kindergarten- und Schülerläufe und dem "Lauf der Asse" werden Nachmeldungen für alle Wettbewerbe bis jeweils 30 Minuten vor dem Startschuss entgegen genommen. Die Gebühren liegen je nach Strecke und Jahrgang mit Nachmelde-Zuschlag zwischen 14 und 34 Euro pro Person.
Welche Einschränkungen gibt es in der Stadt?
Am Sonntag ab 6 Uhr früh kann nicht mehr auf dem Residenzplatz geparkt werden. Dort und entlang der Laufstrecke werden falsch geparkte Fahrzeuge abgeschleppt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen wird viel Platz gebraucht, so dass die Parkplätze entlang der Strecke frei von Fahrzeugen sein müssen. Das gilt insbesondere für die Ottostraße, den Geschwister-Scholl-Platz, den Sanderring und den Friedrich-Ebert-Ring zwischen den Einmündungen Yehuda-Amichai-Straße und Rennweg. Diese Straßen sowie die Balthasar-Neumann-Promenade und die Theaterstraße ab Einmündung Ludwigstraße sind ab Sonntag um 6 Uhr morgens für den Verkehr komplett gesperrt, Buslinien werden umgeleitet. Die Zufahrt zu den Sonntagsgottesdiensten in den Kirchen bleibt grundsätzlich möglich.
