zurück
Würzburg
EU: Jagd auf Nilgans erforderlich
Die Jagd auf die Gänse an den Erlabrunner Badeseen sorgte für Aufregung. Doch für die Bejagung der Nil- und Kanadagänse gibt es einen wichtigen Grund.
Die Nilgans gehört zu der invasiven Tierart, gegen die besonders vorgegangen werden soll.  Foto: Roland Schönmüller
| Die Nilgans gehört zu der invasiven Tierart, gegen die besonders vorgegangen werden soll.  Foto: Roland Schönmüller
Herbert Ehehalt
 |  aktualisiert: 07.04.2020 11:55 Uhr

Die Hinterlassenschaften der Nil-, Grau- und Kanadagänse an den Erlabrunner Badeseen erregen schon seit geraumer Zeit die Gemüter von Badegästen. Weitaus schärfer aber wurde ihre Bejagung kritisiert, die am 1. August stattfand.Vor allem in den sozialen Netzwerken wurde dies rege diskutiert. Eine entsprechende Verordnung der Europäischen Union (EU) fordert jedoch schon seit 2014 ausdrücklich eine gezielte Bejagung dieser Tiere. Grund dafür: Als so genannte "invasive gebietsfremde Tierarten" fügen diese unserem heimischen Ökosystem nachhaltig Schäden zu. Auf Basis dieser Verordnung und unter dem Aspekt des Tier- und Umweltschutzes erfolgte mit Beginn der Jagdsaison durch den zuständigen Jagdpächter eine Ansitzjagd.

Immer informiert sein und
14 TAGE GRATIS testen
  • Alle Artikel in der App lesen
  • Bilderserien aus Mainfranken
  • Nur 9,99€/Monat nach der Testphase
  • Jederzeit monatlich kündbar