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Ochsenfurt
Ein "ordentliches Votum" für Bert Eitschberger: Ochsenfurter SPD nominiert ihren Bürgermeisterkandidaten
Mit offener Kommunikation und gemeinschaftlichem Engagement möchte der SPD-Kandidat die Ochsenfurter Wählerinnen und Wähler für sich gewinnen.
Freude über eine reibungslose Nominierungsversammlung bei der Ochsenfurter SPD (von links): Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib, Vorsitzende Ingrid Stryjski, Bürgermeisterkandidat Bert Eitschberger, Vorsitzender Thorsten Reppert und dritter Bürgermeister Tilo Hemmert.
Foto: Gerhard Meißner | Freude über eine reibungslose Nominierungsversammlung bei der Ochsenfurter SPD (von links): Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib, Vorsitzende Ingrid Stryjski, Bürgermeisterkandidat Bert Eitschberger, Vorsitzender ...
Gerhard Meißner
 |  aktualisiert: 02.04.2025 17:00 Uhr

Ein "ordentliches Votum" hatte sich der Bürgermeisterkandidat der Ochsenfurter SPD, Bert Eitschberger, bei seiner Nominierung gewünscht, "damit ich dann selbstbewusst in den Wahlkampf gehen kann". Der Wunsch ging in Erfüllung. In der Nominierungsversammlung stimmten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins geschlossen für den 52-jährigen Gymnasiallehrer. Vorher durfte Eitschberger reichlich Vorschusslorbeeren entgegennehmen.

"Wir machen das richtig, dass wir früh ein klares Angebot machen und jetzt in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gehen können", hatte der CO-Vorsitzende der Ochsenfurter SPD, Thorsten Reppert, die frühzeitige Nominierung begründet. Die Wahl findet erst am 8. März 2026 statt.

Klar für Eitschberger sprach sich dritter Bürgermeister Tilo Hemmert aus, der mit dem Kandidaten auch beruflich verbunden ist. Beide sind Mitglied der Schulleitung am Kitzinger Armin-Knab-Gymnasium. Dabei hob Hemmert vor allem den offenen und kommunikativen Führungsstil Eitschbergers hervor. "Für die Stadt Ochsenfurt wünsche ich mir einen solchen Bürgermeister", so Hemmert.

Auch in Eitschbergers Antrittsrede klang die Betonung auf Gemeinsamkeit und Teamarbeit immer wieder an. Ursache vieler Probleme sei die schlechte Kommunikation. Mit der Feststellung "Eine Stadt ist kein Unternehmen" stellte er sich klar gegen die Position von Amtsinhaber Peter Juks (UWG).

Seit 2011 sitzt Bert Eitschberger im Stadtrat, seit 2014 ist er Sprecher der SPD-Fraktion. Neben der Stadtratsarbeit warf er seine Erfahrung aus den Beiräten der Fernwärmeversorgung FWO, der städtischen Wohnungsbaugesellschaft SWG und des städtischen Kommunalunternehmens KSO in die Waagschale.

Eitschberger fordert mehr Tempo beim Umstieg der Fernwärme auf erneuerbare Energie

Auf dem Weg zur Klimaneutralität habe die FWO bisher nur die gesetzlichen Mindeststandards erfüllt, kritisiert Eitschberger. Stattdessen fordert er einen schnelleren Umstieg auf erneuerbare Energien, etwa durch den Einsatz von Flusswärmepumpen.

Als weiteres Anliegen nennt Eitschberger die Gemeindeentwicklungskonzepte. Diese seien vor rund zehn Jahren mit viel bürgerschaftlichem Engagement erarbeitet worden. Aus Kostengründen wurden die wenigsten Projekte umgesetzt. "Wir müssen schauen, dass dieses Engagement nicht verloren geht, weil die Bürger keine Ergebnisse sehen", so Eitschberger. Er schlägt deshalb vor, die Programme auf ein finanzierbares Maß zu reduzieren, diese Projekte aber tatsächlich zu verwirklichen.

Zur musikalischen Unterstützung hatte Bert Eitschberger seine Band "A MJusiKBochs" eingeladen, mit der er vornehmlich moderne Kirchenmusik spielt. Erst am Morgen vor der Nominierung hatte die Gruppe in Würzburg einen Gottesdienst mitgestaltet.

 
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