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Würzburg
Doch kein Urteil: Hat ein Mann als Frau verkleidet Männer am Würzburger Hauptbahnhof angelockt und vergewaltigt?
Der Angeklagte, der sich als Frau fühlt, soll Männer angesprochen und in seiner Wohnung vergewaltigt haben. Die angeblichen Opfer nähren vor Gericht aber die Zweifel.
Zu viele Zweifel am Würzburger Landgericht: Richter Reinhold Emmert stellte das Verfahren gegen einen Angeklagten, der als Frau verkleidet Männer in seine Wohnung gelockt haben soll, ein.  
Foto: Thomas Obermeier | Zu viele Zweifel am Würzburger Landgericht: Richter Reinhold Emmert stellte das Verfahren gegen einen Angeklagten, der als Frau verkleidet Männer in seine Wohnung gelockt haben soll, ein.  
Benjamin Stahl
 |  aktualisiert: 17.02.2025 02:31 Uhr

Die Person mit dem kurzen Kinnbart auf der Anklagebank wirkt trotz ihrer Größe zierlich, ihre Bewegungen wirken weiblich. Doch sie sieht aus wie ein Mann. Das ist nicht immer so. Er sei "im falschen Körper geboren", fühle sich als Frau und "trage häufig Frauenkleider", sagt der Beschuldigte über sich selbst. Dass er aber als Frau gekleidet am Würzburger Hauptbahnhof heterosexuelle Männer in seine Wohnung gelockt und dort vergewaltigt haben soll, wie es ihm die Staatsanwaltschaft vorwirft, das streitet er vor dem Landgericht Würzburg vehement ab.

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