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Erlabrunn
Das Herz von Ines Procter blutet: Die Erlabrunner Schoppensänger gehen in Rente
Die Schoppensänger standen 36 Jahre lang in Erlabrunn auf der Narrenbühne und schenkten ihrem Heimatort zahlreiche musikalische Klassiker. Warum sie jetzt Schluss machen.
Verabschieden sich von der Narrenbühne: Die Erlabrunner Schoppensänger mit (von links): Klaus Eckert, Hillar Schuh, Wolfgang Karches, Matthias Eckert, Jürgen Faust, René Martin, Armin Steinmetz und Lothar Hohmann.
Foto: Silvia Gralla | Verabschieden sich von der Narrenbühne: Die Erlabrunner Schoppensänger mit (von links): Klaus Eckert, Hillar Schuh, Wolfgang Karches, Matthias Eckert, Jürgen Faust, René Martin, Armin Steinmetz und Lothar Hohmann.
Achim Muth
 |  aktualisiert: 03.03.2025 02:34 Uhr

Wie sehr die Erlabrunner Schoppensänger mit ihren Liedern von der Faschingsbühne in die Alltagswelt gedrungen sind, zeigte sich im vergangenen Herbst: Als in Margetshöchheim Margareta Höpfinger zu Grabe getragen wurde, erklang als Begleitmusik aus den Boxen das Lied "Bäck-Drive". Viele Jahre hatte die "Greta", wie sie gerufen wurde, in Erlabrunn eine Bäckereifiliale geführt. Mit dem Song hatten ihr die Schoppensänger im Jahr 2000 auf den Prunksitzungen ein musikalisches Denkmal gesetzt. Zur Beisetzung hatte sich die Familie das Lied gewünscht. "Das hat uns sehr berührt", sagt Schoppensänger-Gründungsmitglied René Martin.

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