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Schweinfurt
Sohn als Zeuge in Schweinfurter Missbrauchsprozess: "Der Angeklagte ist nicht mehr mein Vater"
Ein 56-Jähriger soll sich 36 Mal an seiner minderjährigen Tochter vergangen haben. Die Ex-Schwägerin nimmt kein Blatt vor den Mund.
Das Landgericht und Amtsgericht Schweinfurt
Foto: Anand Anders | Das Landgericht und Amtsgericht Schweinfurt
Stefan Sauer
Stefan Sauer
 |  aktualisiert: 02.04.2025 02:38 Uhr

Fünfter Verhandlungstag. Der Behelfsgerichtssaal in der Theresienstraße von der Größe eines Wohnzimmers ist erneut gut gefüllt, als ein Polizeibeamter vor dem Schweinfurter Schöffengericht erläutert, wie der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs des Angeklagten an seiner Tochter amtsbekannt wurde: Er stand in einem Brief seiner Ex-Schwägerin an ihren im Gefängnis einsitzenden Sohn. Der wurde gelesen und gleich an den Staatsanwalt weitergereicht, der Ermittlungen aufnahm.

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