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Schweinfurt
Blütenpracht und Pollenbad trotz Trockenheit
Warum Vertikutieren überwertet ist, die gute alte Geranie ihre Berechtigung hat und ein Betonstein nachhaltig sein kann. Tipps und Tricks für den umweltgerechten Garten.
Große Gehölze, dichte Hecken, Blütenpracht und mitten drin ein Sitzplatz aus natürlichen Materialien: So idyllisch kann ein umweltgerecht angelegter Garten sein – und gleichzeitig ein Paradies für Wildbienen, Hummeln, Käfer und Vögel.
Foto: Michael Bauer | Große Gehölze, dichte Hecken, Blütenpracht und mitten drin ein Sitzplatz aus natürlichen Materialien: So idyllisch kann ein umweltgerecht angelegter Garten sein – und gleichzeitig ein Paradies für Wildbienen, ...
Michi Bauer
 |  aktualisiert: 10.05.2023 10:18 Uhr

Das Haus ist gebaut, der Garten begradigt, aber eine Wüste aus Erde und Steinen. Viele Eigentümer greifen zum vermeintlich einfachsten Mittel: Rasen. Brigitte Goss, Garten-Kreisfachberaterin im Landratsamt Schweinfurt, mahnt zu Geduld: "Nach der Bauphase ist der Boden meist stark verdichtet, ich empfehle, ihn aufzubrechen und sich erholen zu lassen." Ihr Tipp: "Gründünger pflanzen", also tiefwurzelnde Pflanzen wie Ackerbohne, Lupine, Luzerne oder Ölrettich, deren Wurzeln bis zu einem Meter in den Boden reichen. Auch der Lülsfelder Klaus Scheder warnt vor Experimenten beim ersten Grün. "Sünden" wie zentral platzierte Hanfpalmen seien nur schwer zu korrigieren. Hobby-Gärtner sollten auch den Klimawandel im Auge behalten.

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