
Der Mauerfall im November 1989 war ein Glücksfall für die Veste Heldburg in Südthüringen: Vor 30 Jahren, Anfang Dezember 1990, wurde der Dachstuhl auf dem Französischen Bau fertiggestellt, womit der jahrelange Verfall der Brandruine gestoppt werden konnte. Es war eine bayerisch-thüringische Gemeinschaftsaktion zum Wiederaufbau des Französischen Baus, die unmittelbar nach dem Mauerfall ihren Anfang genommen hatte. Noch Ende 1989 trafen sich Denkmalpfleger aus beiden Ländern auf der Veste, die bis kurz zuvor noch im Grenzsperrgebiet der DDR gelegen hatte. Gemeinsam begutachteten sie die schweren Schäden, die ein verheerender Brand 1982 und die anschließend jahrelang ungehindert eindringende Witterung angerichtet hatten lassen. Schnell war man sich einig – das wertvolle Zeugnis der Renaissancearchitektur ist noch zu retten, wie es in einer Pressemitteilung der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten heißt.
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