Schulleiter Gerald Mackenrodt vom Karlstadter Johann-Schöner-Gymnasium hat bisher immer betont, dass mit der Notunterkunft in der ans Gymnasium anschließenden Erwin-Ammann-Halle alles problemlos laufe. So sei es auch bis zu den Pfingstferien gewesen, sagt er. Aber in oder kurz vor den Pfingstferien sei eine kleine Gruppe von Männern aus Osteuropa in der Halle untergebracht worden. Und die habe auf dem Schulgelände große Mengen Alkohol getrunken, viel Dreck hinterlassen und Schülerinnen angesprochen. Auf dem Schulgelände gelte, außer an Schulfeiern, ein Alkoholverbot. "Große Probleme" hätten die gemacht, bestätigen zwei Geflüchtete aus der Elfenbeinküste vor der Halle.
In einer Mail an die Verantwortlichen von Landratsamt, Security und Polizei machte Mackenrodt vergangene Woche auf die ungute Situation aufmerksam. "Da müssen wir schauen, dass wir das relativ zügig in den Griff kriegen", sagte er auf Anfrage der Redaktion, sonst könnte es sein, dass die Stimmung kippe. "Ein Bauzaun wäre die allerschlechteste Lösung." Das Landratsamt Main-Spessart hat schnell reagiert.
Schnelle Lösung: Die Problemfälle wurden verlegt
Am Dienstag fand ein Ortstermin in der Notunterkunft mit dem Schulleiter, Vertretern des Landratsamtes sowie der Unterkunftsverwaltung statt. Einige Bewohner, die sich nicht an die Hausregeln der Notunterkunft gehalten haben, sind laut Landratsamt schon verlegt worden. "Wir gehen davon aus, dass sich die geschilderte Problematik damit erledigt hat", schreibt Markus Rill, Pressesprecher des Landratsamts. Darüber hinaus sei der Sicherheitsdienst angewiesen, in Zukunft noch genauer darauf zu achten, dass die Bewohner der Notunterkunft nicht das Schulgelände betreten.
Mackenrodt zeigt sich erfreut über die schnelle Lösung. Er hoffe aber auch, dass alles getan werde für eine Ersatzlösung für die Ammann-Halle. "Auf Dauer ist eine Notunterkunft mit einer Schule in direkter Nachbarschaft kein guter Ort." Er könne vor allem nicht verstehen, warum allein reisende Männer in eine Notunterkunft an einer Schule gesteckt werden.
bitte einen ironischen Kommentar als solchen auch bitte markieren, am Ende glaubt das noch wirklich einer. Denn Alkohol und Osteuropa hat noch nie zusammengepasst?
dies war durchaus ernst gemeint, da mir Informationen vorliegen und ist es nicht auch ein Klischee, dass der Alkohol in Osteuropa an der Tagesordnung ist?
Betrinken okay..aber muss dies auf einem Schulhof passieren..muss ich dort meinen Dreck zurücklassen..muss ich da Schülerinnen ansprechen..???
Sicher brauchen diese Leute psychologische Hilfe aber wir wissen alle wie schwierig es ist einen Termin bei einem Psychologen zu bekommen..Ob da die Unterbringung in einer Notunterkunft neben einer Schule der richtige Ort ist..?
Bei uns im Ort geht derzeit nachts ein betrunkener nicht deutscher Mann um..klingelt die Leute aus dem Schlaf und verlangt Geld..und solange er nicht gewalttätig wird sieht man von amtlicher Seite keinen Handlungsbedarf..
Im Nachbarort holen die Väter abends ihre Töchter vom Zug ab weil die Mädels an einer Unterkunft vorbei müssen und Angst haben..soll das die Lösung sein?
Ein bisschen mitdenken von amtlicher Seite wäre da angebracht..