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Karsbach
Auch Karsbach tritt dem Regionalwerk Main-Spessart bei – wenn auch erst nach spontaner nichtöffentlicher Diskussion
In den kommenden Tagen und Wochen fallen in vielen Gemeinderäten die finalen Entscheidungen über einen möglichen Beitritt zum Regionalwerk Main-Spessart. Das Foto zeigt Windräder bei Gerolzhofen. (Archivbild)
Foto: Fotos/Visualisierung Steffen Ernst/Büro Lenné3D GmbH | In den kommenden Tagen und Wochen fallen in vielen Gemeinderäten die finalen Entscheidungen über einen möglichen Beitritt zum Regionalwerk Main-Spessart. Das Foto zeigt Windräder bei Gerolzhofen. (Archivbild)
Helmut Hussong
 |  aktualisiert: 03.04.2025 02:38 Uhr

Nach einer ausführlichen Information und Beratung und einer zusätzlich eingeschobenen rund 40-minütigen nichtöffentlichen Diskussion stimmte auch der Karsbacher Gemeinderat einem Beitritt der Kommune zum geplanten Regionalwerk Main-Spessart zu. Es gab nur eine Gegenstimme wegen der Vertragsgestaltung. Es müsse erst einmal klar sein, wer dabei ist und wer nicht, sagte Bürgermeister Martin Göbel abschließend. Dann könne der Landkreis seine Arbeit machen, auch was die finanziellen und vertraglichen Dinge betreffe.

Im Vorfeld hatte Göbel nochmals über die mittlerweile vielfach öffentlich diskutierten Grundlagen des Regionalwerks informiert. Zusätzlich gab der Bürgermeister ein Schreiben von Sebastian Kühl (Landkreisentwicklung) bekannt, in dem dieser nochmals auf die geplante 10-jährige Zuschusspflicht einging.

Von dem zur Absicherung der Kommunen vertraglich fixierten Betrag von maximal 6400 Euro muss man laut Kühl den tatsächlich zu erwartenden jährlichen Betrag unterscheiden. Dies wären laut Expertise bei 35 Kommunen im Basiszenario nur rund 3000 Euro jährlich und im Worst Case Szenario rund 3700 Euro. Zudem könnten den Kommunen bereits nach fünf Jahren von einer Ausstiegsoption Gebrauch machen.

Absetzbecken muss vergrößert werden

Aufgrund der aktuellen Prüfung des Wasserrechtlichen Genehmigungsverfahrens für das Gewerbegebiet Furtwiesen und Heßdorf muss das Absetzbecken für das Oberflächenwasser vergrößert und eine Zuleitung verlängert werden. Das Planungsbüro ISB hat dazu bereits Unterlagen ausgearbeitet, die dann bei den Behörden eingereicht werden sollen, informierte Bürgermeister Martin Göbel den Gemeinderat. Die Kosten für die Maßnahme werden auf 28.300 Euro geschätzt.

Auch für die Sanierung der Weinbergstraße in Weyersfeld mit dem Bau eines Regenrückhaltebeckens wird nun doch ein wasserrechtliches Verfahren von den Behörden gefordert. Dabei geht es um ein Trennsystem mit Ableitung des Oberflächenwassers über einen früheren Ortskanal. Auch hier sei das Büro ISB beauftragt, entsprechende Pläne zu erstellen.

 
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