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Wiesenbronn
Immer mehr Leerstand auf Friedhöfen: Gräber werden zu Biotopen
Auf den traditionellen Friedhöfen in der Region wandelt sich die Bestattungskultur. Manche von ihnen werden auch neu entdeckt, als grüne Oasen der Ruhe. Wie das gelingt?
Der Wildlebensraumberater Jonas Renk (links) hat auf dem Arkardenfriedhof in Wiesenbronn (Lkr. Kitzingen) zusammen mit Heinrich Wilhelm von der Gemeinde eine grüne Oase der Ruhe geschaffen.
Foto: Thomas Obermeier | Der Wildlebensraumberater Jonas Renk (links) hat auf dem Arkardenfriedhof in Wiesenbronn (Lkr. Kitzingen) zusammen mit Heinrich Wilhelm von der Gemeinde eine grüne Oase der Ruhe geschaffen.
Claudia Kneifel
 |  aktualisiert: 08.02.2024 10:40 Uhr

Es duftet nach Lavendel, Wildbienen schwirren um die tiefblauen Blüten des Ysop. Auf dem Arkadenfriedhof in Wiesenbronn, einem 1100-Einwohner-Dorf im Landkreis Kitzingen, blühen Blumen, begrüßt sattes Grün die Besucher. Die Gemeinde hat mit Jonas Renk, Koordinator der staatlichen Wildlebensraumberatung für den Bereich Öffentliches Grün an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität entwickelt und umgesetzt. "Mit der richtigen Bepflanzung kann man mit wenig Pflege viel für die biologische Vielfalt tun", sagt Renk. 

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