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Haßfurt
"Nach 150 Metern ging der Panzer in die Luft": Warum ein Haßfurter regionale Geschichten rund um das Kriegsende 1945 sammelt
Das Ende des Zweiten Weltkrieges jährt sich zum 80. Mal. Bernd Reinhard fürchtet um den Frieden im Land – und arbeitet deshalb an einem Projekt gegen das Vergessen.
Kreisarchivpfleger Bernd Reinhard will die Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg am Leben halten. 
Foto: René Ruprecht | Kreisarchivpfleger Bernd Reinhard will die Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg am Leben halten. 
Wolfgang Aull
 |  aktualisiert: 23.03.2025 02:29 Uhr

Bernd Reinhard war lange guter Dinge. Über Jahre hinweg war er zuversichtlich, dass auf europäischem Boden nie wieder Kriege geführt würden. Doch dieser Optimismus ist erschüttert. Die aktuelle weltpolitische Lage hat den 78-jährigen Haßfurter dazu gebracht, ein Kapitel aus seinem bisherigen Leben aufzuschlagen, das er gerne in der Versenkung gehalten hätte: Es sind die Gräuel, die der Zweite Weltkrieg und die Jahre danach auch nach Haßfurt und in die Region gebracht haben. 80 Jahre nach dessen Ende, so Reinhards Befürchtung, drohen die Erinnerungen in der Gesellschaft zu verblassen – und mit ihnen die abschreckende Wirkung.

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