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WÜRZBURG/KLINGENBERG
Im Exorzismus-Archiv
Der Fall Klingenberg Die Teufelsaustreibung an Anneliese Michel liegt fast vier Jahrzehnte zurück. Nun gibt es die erste wissenschaftliche Analyse der Ereignisse.
Christine Jeske
 |  aktualisiert: 02.05.2014 19:44 Uhr

Bisher waren die in Würzburg gelagerten Dokumente über den Exorzismus von Klingenberg tabu. Die Akten im Staatsarchiv und im Diözesanarchiv über den weltweit bekannten „Fall Anneliese Michel“ unterliegen einer Sperrfrist. Fast vier Jahrzehnte nach dem tragischen Tod der epilepsiekranken Pädagogikstudentin, die glaubte, von Dämonen besessen zu sein, gab es eine Ausnahme – eine Sondergenehmigung für die Würzburger Historikerin Dr. Petra Ney-Hellmuth. Sie durfte für ihre Doktorarbeit die vielen Schriftstücke sichten: die Ermittlungsakten der Polizeiinspektion Aschaffenburg, die Akten der Staatsanwaltschaft des Landgerichts Aschaffenburg sowie die Unterlagen im Diözesanarchiv.

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